Xerox gehört zu den großen Drucker– und Kopierspezialisten auf dem Markt. Jetzt hat das Unternehmen beschlossen, die Softwarefirma ACS zu übernehmen. Dabei ist diese Übernahme ein Geschäft, welches in Milliardenhöhe geht.

Xerox möchte durch die Übernahme zu einem führenden Anbieter von Systemen zur Verwaltung von Dokumenten und Geschäftsprozessen werden. Das wurde auch schon auf einer Pressekonferenz mit bekanntgegeben. Dabei musste Xerox jedoch in letzter Zeit etwas schwächere Verkäufe bei seinen Kopierern und Druckern in kauf nehmen. Um auch die Betreuung der Kunden wieder verbessern zu können, hat sich Xerox für den Kauf von der Software Firma Affiliated Computer Services (ACS) entschieden. An der Börse war dieser Kauf erst einmal nicht besonders erfolgreich gewesen, denn die Aktie verlor im frühen US-Handel gut 17 Prozent auf 7,41 Dollar.

Durch den Zukauf könnte es Xerox gelungen sein, Einsparungen in den ersten drei Jahren bei 300 bis 400 Millionen zu leisten. Das Unternehmen hatte dabei einen sehr guten Plan bei der Übernahme und will neue Service-Angebote mit in das Programm aufnehmen. Allerdings muss Xerox auch die Schulden des Unternehmens in kauf nehmen. Diese bewegen sich in der höhe von zwei Milliarden Dollar. Die Verwaltungsräte beider Unternehmen sehen jedoch, dass dem Zusammenschluss nichts mehr im Wege stehen soll, und wollen dies so schnell wie möglich auch durchführen. Die Transaktion wird dann im ersten Quartal von 2010 erwartet. Allerdings liegen den Firmen noch keine kartellrechtlichen Genehmigungen vor. ACS hat bisher 74.000 Beschäftigte und einen jährlichen Umsatz von 6,5 Milliarden Dollar. Dabei gehört das Unternehmen zu den größten im Bereich des Geschäftsprozess-Managements.

Kommenatar hinterlassen: