Nachdem Xerox bereits in den vergangenen Monaten Probleme eingestehen musste, wird nun deutlich, dass die Wirtschaftskrise dem Unternehmen schwer zusetzt. Der Gewinn von Xerox sank im zweiten Quartal um 35 Prozent und betrug danach 140 Millionen Dollar. Auch beim Umsatz setzte sich der Trend fort. Hier konnte jedoch „nur“ ein Minus von 18 Prozent auf eine Höhe von 3,73 Milliarden Dollar verzeichnet werden.

Es ist vor allem die Zurückhaltung der Unternehmen, die Xerox, ein amerikanischer Druckhersteller, zu schaffen macht. Die meisten Unternehmen sind in den Zeiten der Wirtschaftskrise nicht bereit in neue Technologien zu investieren und schnallen den Gürtel somit recht eng. Trotz der negativen Meldungen zeigte man sich in Hinblick auf Xerox an der Wall Street überrascht. So rechneten die Experten mit einem deutlich stärkeren Minus. Die aktuellen Zahlen können überwiegend der neuen Chefin Ursula Burns zugesprochen werden, die auch weiterhin an dem strengen Kostensenkungsprogramm bei Xerox festhält. Der Weg, der von Burns eingeschlagen wird, scheint in diesen Tagen die richtige Lösung zu sein. Der aktuelle Gewinn entspricht einer Höhe von 98,7 Millionen Euro, das teilte Xerox vor wenigen Tagen mit.

Burns bestätigte gegenüber den Medien, dass auch weiterhin mit einem starken Druck bei der Umsatzentwicklung gerechnet werden muss. Ein wirklicher Lichtblick scheint für Xerox nicht in Sicht zu sein. Sie begründete diese Einschätzung mit der aktuellen Situation der Wirtschaftsmärkte und somit auch mit der Zurückhaltung der Unternehmen. Das Unternehmen geht für das laufende Quartal von einem Gewinn von etwa 10 bis 12 Cent je Aktie aus. Somit würde sich für das ganze Jahr eine Summe von 50 bis 55 Cent ergeben.

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