Kleine Unternehmen und Privathaushalte benötigen keine großen Bürogeräte. Das oftmals geringe Platzangebot erfordert kompakte Ausführungen mit möglichst vielen Funktionen. Trotzdem erwartet der Nutzer einen bestimmten Standard bei der Qualität und der Wirtschaftlichkeit. Das war für die Zeitschrift „Computerbild“ der Grund einmal verschiedene Multifunktionsgeräte im Preissegment bis 110 Euro unter die Lupe zu nehmen. Es wurden acht Modelle getestet.

Bei allen Geräten entsprachen die Textausdrucke voll den Erwartungen. Qualitative Unterschiede gab es keine. Die zeigten sich nur in den Ausstattungen. Drei Geräte konnten faxen und teilweise war ein automatischer Dokumenteneinzug möglich. Um eine Kopie anzufertigen, benötigte keins der getesteten Modelle einen PC. Differenzen ergaben sich bei der Geschwindigkeit der Ausdrucke, den Anschaffungs- und Nebenkosten. Die Preise der Tintenstrahlgeräte lag zwischen 59 und 110 Euro. Testsieger war der Lexmark Interpret S405 mit einer hohen Druckleistung, der Nachteil waren aber die Kosten je Seite. Der Drittplatzierte, Kodak ESP C310, war da deutlich günstiger. Dafür muss auf die Faxfunktion verzichtet und bei der Geschwindigkeit Abstriche gemacht werden. Der Anschaffungspreis ist identisch. Zweitplatziert war der Epson Stylus Office BX320FW.

Wer häufig Fotoausdrucke benötigt wird bei diesen Modellen wenig Freude haben. Die Qualität der Ausdrucke konnte die Tester zwar überzeugen, dafür gab es andere Nachteile. Die Druckgeschwindigkeit und die Kosten dürften von einer häufigen Nutzung für diese Zwecke abhalten. In diesem Fall ist der Weg zum Discounter zu empfehlen.

Kommenatar hinterlassen: