Viele älteren Drucker besitzen noch einen Resttintentank. Gerade bei diesen Geräten kann mitten im Druck die Meldung kommen, dass der Resttintentank voll ist. Doch was macht dieser Tank eigentlich und wie lange hält er normalerweise.

Gerade die Marken Canon und Epson sind bekannt für einen Resttintentank im Drucker. Dieser befindet sich im Boden des Druckgehäuses. Hier sind mehrere große Schwämme angebracht, die fast den ganzen Boden bedecken. Diese Schwämme alleine heißen oft Resttintentank, doch es gibt viele verschiedene Bezeichnungen dafür. Wenn der Drucker einen Reinigungsvorgang einleitet, dann wird die Tinte aus den Düsen gesaugt und über einen Schlauch auf diese Schwämme geleitet. Dabei ist es egal, ob es sich um eine automatische Druckkopfreinigung handelt, oder ob der Reinigungsvorgang vom Benutzer gestartet wurde. Solange der Drucker keine Warnmeldung anzeigt, dann ist dieser Schwamm nicht voll und man braucht sich um die treuen Dienste des Druckers keine Sorgen zu machen. Es gibt allerdings auch seltene Fälle, bei denen der Resttintentank ausgetauscht werden muss. Innerhalb eines Druckerlebens passiert dies jedoch nur sehr selten.

In der Regel halten die Schwämme auch so lange, wie der Drucker. Sie können jedoch voll werden, wenn man über einen längeren Zeitraum besonders viele Druckkopfreinigungen startet oder wenn der Drucker sehr viel drucken muss. Wenn man sehr oft druckt, dann sind die Schwämme in der Regel nach etwa 20.000 oder 30.000 Seiten an ihre Grenze angelangt. Im Normalfall sollten die Schwämme aber einige Jahre halten. Man erkennt einen vollen Tank immer an einer Meldung. Der Drucker wurde so programmiert, dass er die verreinigte Tinte zählt. Wenn diese Kapazität zu Ende ist, gibt der Drucker einfach die Fehlermeldung aus. An den meisten Drucker kann man auch ein entsprechendes Lampensignal erkennen. Sollte dies eintreten, muss man jedoch nicht den gesamten Drucker austauschen, sondern braucht nur neue Schwämme einzusetzen.

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