Die meisten Tintenstrahldrucker sind mit einem Resttintentank ausgestattet. Bei der Reinigung von Drucker und Druckköpfen kommt dieser zum Einsatz und muss bei manchen Modellen selbst ausgetauscht werden.

Eine Druckkopfreinigung beugt unschönen Streifen oder schwachen Kontrasten auf dem Ausdruck vor. Zur Reinigung selbst wird etwas Tinte aus der jeweiligen Patrone benötigt. Nach dem Reinigungsvorgang saugt ein Schlauchsystem die übrige Tinte an und führt sie vom Druckkopf direkt zum Unterboden des Druckers. Dort versinkt die restliche Tinte in einem Schwamm. Diesen Bereich des Druckers nennt man auch Resttintentank oder Resttintenbehälter. Im eigentlichen Sinne handelt es sich jedoch nur um einen Schwamm, der alte Tintenreste aufsaugt. Bei Vieldruckern kann es passieren, dass der Schwamm zu voll wird und ausgetauscht werden muss. Dies hängt hauptsächlich von der Häufigkeit der Druckkopfreinigung ab. Eine derartige Reinigung ist vor allem nach längeren Standpausen sinnvoll oder bei schlechten Tintenpatronen.

Trocknet die Tinte in der Patrone ständig an, muss eine Reinigung durchgeführt werden. Je öfter dies geschieht, desto eher gehört auch der Resttintentank oder besser gesagt Schwamm erneuert. Neuere Druckermodelle weisen mit einer entsprechenden Meldung auf dessen Austausch hin. Nicht bei jedem Hersteller ist ein Austausch hier einfach vorzunehmen. Je nach Lage muss der Unterboden komplett geöffnet werden, um den Schwamm auszutauschen. In schwierigeren Fällen kann der Austausch nur durch Servicepersonal geschehen. Hat der Drucker seine Lebenserwartung erreicht oder bereits überschritten, lohnt sich die Investition nicht mehr. Wer seinen Drucker noch nicht austauschen will, kann ihn nur mit einem Wechsel des Resttintenbehälters wieder funktionstüchtig bekommen.

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