26
May

Blister ist ein englisches Wort und bedeutet zu deutsch Blase oder Bläschen. Unter Blisterware versteht man demnach eine Produktverpackung, die für den Kunden durchsichtig ist und das Produkt zeigt.

Oftmals werden auch Druckerpatronen als solche Blisterware bezeichnet. Der Käufer hat hier die Möglichkeit, sich den verpackten Gegenstand genau zu betrachten. Die Rückenwand der Verpackung besteht meist aus einer Pappe, damit das Produkt darin einen guten Halt hat. Bei manchen Verpackungen besteht die Rückwand jedoch ebenso aus einer Kunststofffolie. Es gibt verschiedene Methoden, diese Blisterware herzustellen. Neben dem Vorteil für den Kunden gibt es auch für den Einzelhandel einige Vorteile an der Blisterware. Sie kann sehr leicht auf eine genormte und standardisierte Halterung geschoben werden. Somit präsentiert sich die Blisterware besser und kann bei der Inventur leichter gezählt werden. Kleinere Produkte können mit einer großen Verpackung versehen werden und es wird somit der Ladendiebstahl erschwert. Zugleich entsteht jedoch auch ein höherer Verbrauch an Kunststoff.

Die Blisterware hat auch einen gewissen Nachteil aus der Sicht des Umweltschutzes. Besonders die kleinen Gegenstände haben einen großen Verpackungsmüll und eine schlechte Ökobilanz. Blisterware ist deshalb immer noch umstritten. Es gibt die Patronen jedoch auch in einer Pappverpackung, die deutlich freundlicher zur Umwelt ist. Alle Originalhersteller nutzen entweder die Pappe oder die Blisterverpackung, um die Patronen zu verkaufen. Das Öffnen von Blisterware kann sich als sehr schwierig erweisen, da die Vorderseite und die Rückseite häufig zusammengeschweißt sind und deshalb nur schwer zu trennen gehen. Ein Öffnen ohne Hilfsmittel ist oftmals kaum möglich. Dennoch ist die Blisterware bei den Kunden sehr beliebt, denn hier weiß man, was man kauft.

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