Resttoner in Laserdruckern und Multifunktionsgeräte reichen oftmals noch für mehrere Tausend Seiten. Obwohl die Anzeige des Tonerstandes schon vorher den Hinweis gibt, die Patronen und Toner auszutauschen, bringt ein Blick auf den tatsächlichen Stand enorme Vorteile.

Bis zu 3.000 Seiten mehr schaffen die Toner trotz Meldung. Verschiedene Tester haben die Geräte hinsichtlich ihrer Patronen geprüft. In den meisten Fällen hilft es bereits, die Toner herauszunehmen und sie zu schütteln. 100 Seiten sollten damit mindestens noch möglich sein. Neben den Tonern enthalten auch die Patronen von teuren sowie preiswerteren Herstellern mehr Tinte, als vorgegeben. Der Inhaber der Tintennachfüllstation Qraex, Wilfried Schmanns, weist darauf hin, dass die Flüssigkeitsmenge auf den Patronen meist gar nicht angegeben ist. Wie lange das einzelne Stück halten soll dagegen schon.

So wissen Verbraucher nicht, wie viel Tinte tatsächlich in dem Toner enthalten ist. Die Reichweite, die bereits angegeben ist, soll laut Aussagen von HP wichtiger für den Kunden sein. Kodak hingegen hat einfach die Seitenanzahl angegeben, die mit einem Tintenstrahl in Schwarz-Weiß-Drucken erreicht wird. Diese entspricht allerdings dies nicht der Ausgabe über einen Laserdrucker, die wesentlich geringer ausfällt. Die Tricks der Hersteller erschweren es den Kunden, einen guten Überblick über ihre Tonermenge und den tatsächlichen Verbrauch zu bewahren.

Kunden sollten sich daher in jedem Fall über Vergleichsportale mit den Tonern und Patronen vor dem Kauf auseinandersetzen. Verbraucher sparen nicht nur bei den Modellen der Hersteller, sondern auch bei Fremdfabrikaten.

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