Immer mehr namenhafte Druckerhersteller bedienen sich an unnützen Werkzeugen, um Alternativanbietern den Einstieg auf dem Markt zu erschweren. In den vergangenen Jahren haben sich gerade die Patente zu einer solchen Lösung entwickeln können. Galten sie einst als eine nützliche Lösung um die verschiedensten Erfindungen zu schützen, bedient sich heute die Mehrzahl der Druckerhersteller an diesen. Durch die Patente entstehen für die Unternehmen erhebliche Kosten, die letzten Endes auf dem Rücken der Verbraucher ausgetragen werden. In den vergangenen Jahren ist durch diese Patente zwischen den Druckerherstellern, den OEMs und den Unternehmen, die kompatibles Druckerzubehör anbieten, aus diesem Grund ein regelrechter Krieg ausgebrochen. Sowohl HP als auch Canon, Lexmark und Brother bedienen sich mittlerweile gern an den Patenten und den verschiedensten Gebrauchsmustern, um somit den Alternativ Anbietern den eigenen Einstieg zu erschweren.

Epson meldete so allein im Bereich Inkjet in den Jahren von 1988 bis 1999 insgesamt 139 Patente an. In den Jahren von 2000 bis 2007 folgten weiteren 318 Patente. Auch bei den zahlreichen anderen bekannten Herstellern lässt sich eine solche Entwicklung erkennen und gerade bei der Anmeldung der Patente scheint in diesen Tagen keine wirkliche Besserung in Sicht zu sein. Für die meisten OEMs handelt es sich um die einzige Möglichkeit, die alternativen Anbieter auf Distanz zu halten und somit das eigene Geschäft abzusichern. Doch dieser Schutz hält meist nicht lange. Immerhin gelingt es den meisten alternativen Anbietern nach einer gewissen Zeit einen Weg zu finden, wie sie das lästige Patent umgehen können. Gerade in dem Bereich der Tintenpatronen wurden zudem zahlreiche Patente fälschlicherweise vergeben.

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