Papierstaub und Tonerfeinstaub sind seit Jahren ein Streitthema in der Frage um die Luftbelastung. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat ein Faltblatt zu diesem Thema herausgebracht, dass auf den korrekten Wechsel der Toner und den Umgang mit dem Drucker hinweist.

Die regelmäßige Investition in neue Geräte kann bei Druckern die Belastung der Raumluft verringern. Alte Modelle neigen schneller dazu, Papierstaub zu erzeugen und durch verstopfte Düsen den Feinstaubanteil in der Luft zu erhöhen. Die modernen Geräte schaffen erheblich weniger Emission, worauf die BAuA hinweist. Die Wahl des Toners sowie Papiers spielt daneben eine entscheidende Rolle. Über die Qualität der Geräte gibt das DGUV-Test-Prüfsiegel Auskunft sowie „Der Blaue Engel“. Diese Gütesiegel stehen für umwelt- und gesundheitsschonende Drucker sowie Verbrauchsmaterialien. Ein paar Tipps des BauA erleichtern zudem den Wechsel des Toners und die Sicherheit am Arbeitsplatz.

Beim Tonerwechsel sollten Verbraucher auf folgende Punkte achten: Eine regelmäßige Einweisung in den Umgang mit dem Gerät ist entscheidend. Gerade neue Mitarbeiter müssen das Wechseln des Toners lernen. Ebenfalls wichtig ist die Beseitigung der alten Kartusche. Diese kommt in einen geschlossenen Behälter. Die Entsorgung erfolgt im Idealfall durch den Hersteller selbst. Geht beim Wechsel Tonerpulver verloren, reicht ein feuchtes Tuch zum Aufwischen. Wesentlich ist zudem die Reinigung der Hände nach dem Wechsel. Diese können Spuren des Toners aufweisen, die Gift für den Menschen sind. Mehr Informationen erhalten Interessierte durch das Faltblatt „Tonerstaub am Arbeitsplatz“ der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).

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