Während die einen Hersteller extrem nervös werden, wenn die Stiftung Warentest Produkte unter die Lupe nimmt, können andere sich ganz entspannt zurücklehnen. Im Fall der Testungen von Multifunktionsgeräten gehören die Hersteller Canon und HP zu den Gewinnern.

Die Stiftung hat insgesamt 17 Drucker-Scanner-Kombigeräte getestet und kam zu dem Ergebnis, dass das Gerät Pixma MP990 von Canon mit der Note „gut“ (2,1) am besten abschnitt. Dabei waren die Tester besonders beeindruckt von der Vielseitigkeit des Gerätes. Selbst Kleinbild-Dias kann das Testgerät von Canon scannen, eine Herausforderung, an der viele andere All-in-one-Drucker scheitern. Außergewöhnliche Fähigkeiten zeigte Canon auch beim Scannen von Gegenständen. Während andere Scanner nur das scharf abbilden können, was flach auf der Scanfläche liegt, ist das Pixma MP990 auch in der Lage, dreidimensionale Gegenstände gestochen scharf darzustellen. Es gibt aber auch eine Schattenseite bei Canon. So seien die Tintenpatronen für das Gerät ausgesprochen teuer. Zudem ziehe der Drucker bei doppelseitigem Druck nicht nur von der schwarzen, sondern auch von der teuren Foto-Patrone die Farbe.

Die Anschaffungskosten liegen bei durchschnittlich 305,- Euro. Bei den Druckkosten konnte der HP Officejet Pro 8500 punkten. Bei einem durchschnittlichen Anschaffungspreis von 244,- Euro zeigt sich das Gerät bei den Folgekosten deutlich gnädiger als das von Canon. Mit nur 1,5 Cent pro gedruckter Seite lässt sich mit HP sehr günstig drucken. Canon dagegen schlägt mit 6, 5 Cent zu Buche, das ist immerhin rund viermal so viel. Von den insgesamt 17 getesteten Geräten bekamen zehn die Note „gut“, sechs schnitten mit „befriedigend“ ab und eines erhielt “ausreichend“.

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