Dass Drucker krank machen können, ist seit Langem ein Diskussionsthema von Experten und Laien. In den letzten Jahren wurden immer wieder Beschwerden von im Büro tätigen Menschen festgestellt, die mutmaßlich auf die Nutzung von Druckern und Kopierern zurückzuführen sind. Daten und Untersuchungen um die Menge an Tonergift, die einen schädlichen Einfluss auf den Menschen haben kann, geben verschiedene Resultate wieder.

Die Bürgerinitiative nano-Control stellte Gesundheitsbeschwerden fest, die mehr als 2.000 Menschen in Deutschland betreffen und deren Ursprung die Nutzung von Tonern ist. Dabei soll der Emissionshaushalt der Gerätschaften ursprünglich verantwortlich sein. Beschwerden wie Husten, Kopfschmerzen und Asthma sind die Folgen. Der Farbstoff in dem Tonerpulver enthält laut Gesundheitsexperten giftige Schwermetalle, die zu starken gesundheitlichen Einschränkungen führen können. Eine Folge davon wäre die Erkrankung an Lungenkrebs. In der Lunge führte das Einatmen von konzentriertem Tonerpulver zu einer Veränderung der Zellen. Dennoch betrachteten Umweltmediziner, wie Volker Mersch-Sundermann, das oft prophezeite Ausmaß von Tonerpulver für übertrieben. Der Tonerstaub in den veralteten Tonermodellen ist zwar durchaus schädlich, wird aber heute in modernen Laserdruckern nur noch in geringer Dosis nachgewiesen. Die Tonerpartikel verdampfen bereits durch das Erhitzen beim Drucken. Weitere Untersuchungen und Studien können letztendlich darüber Auskunft geben, wie hoch die Konzentration sein muss, damit auf Dauer eine Erkrankung von Menschen feststellbar ist.

Bis dahin raten Gesundheitsexperten dazu, sich nicht über eine lange Zeit im selben Raum mit arbeitenden Druckern und Kopierern aufzuhalten. Menschen, die sich berufsbedingt in solchen Situationen befinden, raten die Experten regelmäßige eine Routineuntersuchung beim Arzt zu tätigen. Weiterhin kann jeder auf Umweltsiegel wie den Blauen Engel achten, der auf Geräten mit geringem Schadstoffausstoß vorhanden ist.

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