Die Stiftung Warentest hat in einer Studie ermittelt, wie hoch der Gewinn der Anbieter von Fremdpatronen gegenüber den Originalen ist. Das große Sparpotenzial nutzen immer mehr Verbraucher.

Unter anderem gehört der Anbieter Armor zu den preiswerten Alternativen bei Druckerpatronen. Hier wird bei den Patronen von Brother für 0,5 Cent statt 4,5 Cent pro Seite gespart. Die Kosten für einen Bilderdruck liegen bei 0,15 Cent. Das sind erhebliche Vergünstigungen zu den 2,35 Euro des Originalpreises. Neben Armor hat sich der Anbieter Pelikan bei den Fremdpatronen einen Namen gemacht. Er bietet preiswerte Alternativen an, die eine lange Haltbarkeit aufweisen. Sogar bessere Werte als bei den Originaltinten konnten verzeichnet werden. Doch nicht jede Fremdtinte ist besser als ihr Original: Die Qualität leidet häufig und der Preis ist nicht immer geringer. Negativ fielen hierbei die Patronen von Jet Tec auf. Diese sollen Canon-Produkte ersetzen. Die Armor-Patronen ergeben zwar gute Resultate im Vergleich zu Epson, doch zu HP fallen sie deutlich ab.

Im Durchschnitt stehen die Alternativen den originalen Einzelpatronen in nichts nach, so die Wertung von Stiftung Warentest. Anders verhält es sich bei den Kombipatronen. Diese lassen sich wiederbefüllen und besitzen eine weitaus schlechtere Qualität. Der Ruf von Fremdanbietern ist jedoch meist schlechter als das Ergebnis. Einige Nutzer berichten von einem Schaden am Drucker, nachdem sie die Tinte verwendeten. Allerdings machte Stiftung Warentest diese Erfahrung nicht. Von 876 Patronen in 17 verschiedenen Druckern fiel kein Modell aus. Ein anderer Tipp von der Stiftung ist, die Ausdrucke über den „Entwurfmodus“ laufen zu lassen. Damit soll bis zur Hälfte an Kosten gespart werden.

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