Der Staub aus Laserdruckern ist giftig. Er enthält zahlreiche giftige Partikel, die durch Laserdrucker ausgesondert werden. Laserdrucker gehören zu den beliebtesten Druckern, die in Büros und privaten Arbeitszimmern landen. Sie haben sich vor allem durch ihre schnelle und ebenso effiziente Arbeitsweise etablieren können. Besonders populär sind sie bei Unternehmen, die bevorzugt auf diese Hightech-Geräte setzen. Einzelne Experten weisen bereits seit Jahren immer wieder auf die Gefahren hin, die von den Laserdruckern ausgehen.

Trotz der permanenten Warnung gelang es bislang nicht, dieses Thema der breiten Masse zugänglich zu machen. Damit mangelte es jahrelang auch an einer entsprechenden Reaktion durch die Hersteller. Nun versucht das NDR Verbrauchermagazin „Markt“ eine entsprechende Lösung bereitstellen zu können. Es hat sich dem Thema angenommen und belegen können, dass Milliarden toxischer Stoffe von Laserdruckern in die Luft abgesondert werden. Die Partikel sind zwar ausgesprochen winzig, doch vor allem die geringe Größe macht sie so ausgesprochen gefährlich.

Diese Nanopartikel werden von den Druckern an die Umwelt abgegeben. Obwohl deren Vorhandensein bekannt war, war bislang immer unklar, wie sich dieser Feinstaub genau zusammensetzt. Nun ist eine geheime Liste aus den Reihen des Bundesumweltministeriums aufgetaucht. Wie das Magazin „Markt“ aktuell berichtet, ist es gelungen, dass die teilweise ausgesprochen giftigen Emissionen einzelnen Laserdruckern zugeschrieben werden konnten. Das Bundesumweltministerium ließ demnach 10 Drucker, die aus den Händen unterschiedlicher Hersteller stammen, mit Blick auf die Feinstaub-Emissionen von einem Labor untersuchen.

Wie berichtet wurde, weigerte sich das Ministerium jedoch als die Ergebnisse übergeben wurden, sie auch zu veröffentlichen. Das Verbrauchermagazin des NDR konnte nun einige dieser Daten veröffentlichen. Demnach werden je gedruckter DIN A4-Seite von dem Konica Minolta Magicolor 4650 EN rund 3,3 Milliarden eben dieser Partikel ausgestoßen. Hohe Werte wurden auch beim Epson EPL N3000 gemessen. Er stößt je A4-Seite rund 2,4 Milliarden Nanopartikel aus. Einen ähnlichen hohen Wert verbuchte der Brother HL 5240. Er kam demnach auf rund 1,4 Milliarden Partikel.

Diese Partikel können für die menschliche Gesundheit ausgesprochen schädlich sein. Bei einigen untersuchten Druckern wurde ermittelt, dass sie besonders viele Partikel ausstoßen, in denen Schwermetall vorhanden ist. Sowohl von Umweltmedizinern als auch von Toxikologen werden diese Stoffe als bedenklich bezeichnet. So kam eine Studie der Universität Freiburg zu dem Ergebnis, dass durch diese Stoffe die menschlichen Lungenzellen geschädigt werden.

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