Als Alternative für ein hohes Druckaufkommen gibt es ausgelagerte Druckdienste, die die Druckaufträge von einem Standardserver auf einen Print-Spool-Appliance umzuleiten. Das ISD300 und das ISD400 sind zwei solcher Dienste.

Durch das System sollen vor allem Unternehmen mit einem hohen Druckaufkommen und vielen Netzen Zeit und Kosten sparen. Die ISD-Modelle sind Lösungen zur Steigerung der Benutzerfreundlichkeit. ISD steht für Intelligent Spooling Devices. Neben des geringeren Zeitaufwandes entlastet das Verfahren den Server und LAN. Der Service mindert durch die Abnahme der Druckaufträge das Verkehrsvolumen im Datennetz. Wie das Verfahren in der Praxis abläuft, zeigt ein Test: Zuerst verbindet ein Administrator die Produkte mit dem Netz. Dieser vergibt IP-Adressen und richtet den Drucker als Warteschlange ein. Die Warteschlange bezieht sich auf das ISD-System. Das System konfiguriert die Clients, sodass alle Aufträge vom Netzwerkserver an das ISD umgeleitet werden. Damit muss man die Druckaufträge nicht mehr an den Server oder Drucker direkt senden. Die Installation des Systems ist einfach und ändert nichts an der bereits vorhandenen Serverarchitektur.

Durch die Vermeidung von Druckstaus mindert sich auch zunehmend der Wartungsaufwand. Dadurch sind die Druckdienste öfter verfügbar. Ein Management von Druckaufträgen und das zentrale Speichern ist ebenfalls gegeben. Es fallen zudem keine weiteren Kosten durch Updates an. Lediglich neue Features sind kostenpflichtig. Einen besonderen Vorteil bietet die Verwaltungseinheit von ISD. Damit ist die Überprüfung von Papierfächern möglich sowie ein selbständiges Verteilen von Updates im Netz. ISD unterstützt HP und ist daher für ThinPrint-Gateways geeignet. Die ISDs gibt es als ISD300, das vor allem für Arbeitsgruppen und kleine Büros gedacht ist. Das ISD400 bietet sich für große Unternehmen mit einem größeren Netzwerk an.

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