Laserdrucker haben den Vorteil, dass sie, im Gegensatz zum Tintenstrahldrucker, nicht verkleben oder einen schmierigen Ausdruck hinterlassen. Laserdrucker gibt es bereits für unter 100 Euro. Der Preis für die Tintenstrahldrucker ist zwar geringerer, diese Modelle weisen aber auch mehr Nachteile auf.

Die Druckdüsen der Tintenstrahldrucker sind sehr empfindlich. Nach längerem Nichtgebrauch kann es passieren, dass sie eintrocknen. Zudem sind Laserdrucker für den Einsatz von Grafiken besser geeignet. Sie schaffen hier in der Regel stärkere Ausdrucke und eine hochwertigeres Ergebnis. Auch Farblasermodelle gibt es bereits für einen Preis von rund 70 Euro. Die Stiftung Warentest hat kürzlich mehrere Modelle getestet und Noten von „gut“ bis „befriedigend“ vergeben. Bei den Tintenstrahldruckern rangierten die teuren Modelle aufgrund des preislichen Merkmals weiter oben in der Wertung. Bei den den Laserdruckern brachten auch die preiswerten Modelle gute Resultate. Der Lexmark E360d zählte allerdings zu den Geräten, die weniger überzeugen konnten.
Besonders gute Ergebnisse erzielten hingegen die Lasergeräte für Schwarz-Weiße Drucke. Bereits vor zwei Jahrzehnten lagen diese in der Wertung vorne. Der Epson Aculaser M1400 ist eines dieser Modelle mit sehr guten Ergebnissen. Er ist bereits für 68 Euro erhältlich. Allerdings sind die Geräte Kyocera FS-1120D sowie der Oki B411d in ihrer Qualität weniger zufriedenstellend. Hier entstehen Streifen bei farbigen Erzeugnissen. Ungenaue Graustufen stellen ein weiteres Problem dar. Somit steht fest, dass bei Fotos die Tintenstrahldrucker meist besser abschneiden. Durch die hier verwendete Tinte wirken die Bilder echter. Allerdings haben die Laserdrucker bei Texten klare Vorteile. Dafür fallen wiederum höhere Kosten für das Papier an.

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