Ein Test der Zeitschrift „Computer Bild“ ergab, das vier von fünf Laserdrucken einen schädlichen Einfluss auf den Menschen haben können. Diese Geräte erhielten die Note „mangelhaft“. Neben einem starken Energieverbrauch gehört der erhöhte Schadstoffausstoß zur Ursache für die Benotung.

Die Laserdrucker verbrauchen zwischen 160 und 300 Watt. Daher eignen sie sich in erster Linie für Verbraucher, die ein hohes Druckaufkommen am Tag haben. Die Kosten für den Druck liegen zwischen 14 und 41 Cent für eine farbige Seite. Die Feinstaubbelastung ist allerdings das weitaus größere Problem. Bereits 2008 ergab eine Studie der Universität Rostock, dass das Krebsrisiko durch den Feinstaub von Patronen bei Laserdruckern erhöht ist. Lungenkrebs ist eine mögliche Folge, wenn sich der Betroffene über eine längere Zeit dauerhaft in Druckernähe aufhält. In dem Feinstaub enthalten sind Asbestfasern und Kohlenstoffpartikel. Diese stellen Sauerstoff- und Stickstoffradikale her, die gefährlich für die menschliche Lunge sind. Dadurch ist die Gefahr eines Zelltods stark erhöht.

Gerade Servicetechniker gehören zur Berufsgruppe, deren Gesundheitsmängel auf die Nutzung von Druckern zurückzuführen sind. Allergien sind eine weitere Folge. Die Stimme wird beeinträchtigt, sobald ein Allergiker einen Raum mit laufenden Drucker- oder Kopiergeräten betritt. Bei Servicetechnikern wurden Nachweise von Elektronenstoffpartikeln gefunden, deren normale Zahl weit überschritten war. Da auch Feinstaub in Großstädten zu Gesundheitsmängeln beiträgt, müssen diese Berufsgruppen noch vorsichtiger sein. Bei den getesteten Druckern überstieg der Wert für den Feinstaubausstoß die Maximalgrenze. Als Gegenmaßnahme müssen Verbraucher auf die Schadstoffwerte des Druckers beim Kauf achten. Ferner sollten sich die Geräte zur Nutzung in einem separaten Raum befinden.

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