Multifunktionsgeräte finden mittlerweile sowohl in Unternehmen als auch in Privaträumen Anwendung. Sie ersparen den Kauf mehrerer Einzelgeräte und bieten sehr viel Flexibilität. Die Hersteller haben in den letzten Jahren permanent an der Qualität gearbeitet und konnten diese so maßgeblich verbessern. Lange Zeit war die Qualität der einzelnen Funktionen ein Kritikpunkt. Vor allem die ersten Multifunktionsgeräte, die auf den Markt kamen, konnten nur selten sowohl gut drucken als auch gut scannen. Meist mussten sich die Anwender auf Schwachstellen einstellen. Dieses Bild hat sich nun gewandelt. Durch permanente Verbesserungen ist es gelungen Multifunktionsgeräte zu entwickeln, die bei sämtlichen Funktionen mit soliden Ergebnissen überzeugen können.
Allerdings haben die Multifunktionsgeräte bis heute meist eine Schwäche. Die Mehrzahl der Modelle kann demnach im eigentlichen Sinne nicht kopieren, sondern bietet diese Funktion nur durch die Kombination von Scannen und Drucken. Zudem gibt es natürlich auch weiterhin Geräte, bei denen die Qualität doch beachtliche Schwächen aufweist. Diese zeigen sich häufig bei der Qualität der Ausdrucke. So drucken längst nicht alle Multifunktionsgeräte für die Ewigkeit. Gerade im Bereich der Licht- und Wasserbeständigkeit gibt es erhebliche Unterschiede. Grundsätzlich gilt dabei, dass Tintenstrahldrucker an dieser Stelle empfindlicher sind als Laserdrucker. Bei ihnen kommt es schneller zum Verwischen. Vor allem wenn sie nass werden, nimmt der Qualität der Ausdrucke sehr schnell erheblich ab.
Häufig bleichen die Ausdrucke von Tintenstrahldruckern zudem sehr schnell aus. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn sie über längere Zeit hinweg dem Tageslicht ausgesetzt sind. Doch auch die Tintenstrahldrucker haben sich in den letzten Jahren in entscheidender Form verbessert. Wird den Ausdrucken eine angemessene Trocknungszeit gewährt, können sie in Sachen Qualität mittlerweile durchaus mit den Laserdruckern mithalten. So sind sie in diesem Fall ähnlich wischfest und lichtecht wie die Ausdrucke der Laserdrucker. Es gibt aber auch noch Tintenstrahldrucker, die eine deutlich minderwertigere Qualität aufweisen. Auch die Folgekosten für Toner und Tinte sind sehr verschieden und werden in entscheidender Form durch das jeweilige Modell beeinflusst. Toner sind in der Anschaffung zwar häufig kostenintensiver, bieten dafür aber auch eine höhere Zahl von möglichen Ausdrucken. Darüber hinaus besteht bei ihnen nicht die Gefahr, dass sie eintrocknen wie es bei Tinte der Fall ist, wenn die Drucker lange nicht genutzt werden.

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