Auszubildende und Studenten haben meist wenig Geld und benötigen daher ein Multifunktionsgerät, das sowohl leistungsstark ist als auch wenig kostet. Mittlerweile gibt es gute Geräte für weniger als 100 Euro. Ein Vergleichstest der Modelle zeigt, welche den Anforderungen der Zielgruppe entsprechen.

Die Tinte und das Druckwerk sind bei günstigen Modellen oft von der gleichen Qualität wie bei den teureren Geräten. Allerdings bestehen Unterschiede bei der Füllmenge. Die Patronen der preiswerten Geräte sind meist kleiner und der Preis der Patronen rangiert im oberen Segment. Abhängig von der Ausbildung oder Studienrichtung spielt die Qualität der Farb- und Fotodrucke eine Rolle. Für viele reicht ein guter Textdruck und die Ergebnisse in der Bildqualität sind weniger von Bedeutung. Preiswerte Multifunktionsdrucker weisen in der Regel einen geringeren Druckwert für Farbdrucke auf.

Die Geräte von HP und Canon besitzen ein großes Angebot an No-Name-Tinten. Hier werden Azubis und Studenten fündig, wenn es darum geht, wenig Geld für Fremdpatronen auszugeben. Lexmark hingegen setzt Chips ein, um die Verwendung der fremden Patronen zu verhindern. Auch bei der Software gibt es Unterschiede: Die Scan-Funktion läuft bei den AIOs von Epson meist sehr gut. Canon rangiert hier auf dem zweiten Platz. WLAN und ePrint ist bei vielen Modellen von HP enthalten. Praktisch sind diese Funktionen gerade für junge Menschen, die viel unterwegs sind. Software wie das Texterkennungsprogramm Omnipage und Readiris schlagen mit hohen Preisen zu und finden sich meist nur bei den teureren Geräten.

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