Im Zuge des rasanten Anstiegs der Smartphone-Nutzer wird auch die Thematik des mobilen Druckens immer wichtiger. Der Vorteil: Dokumente oder Bilder, die man auf seinem Mobiltelefon oder Tablet-Rechner gespeichert hat, lassen sich an jedem beliebigen Ort ausdrucken. Dafür stehen unterschiedliche Druckmöglichkeiten zur Verfügung.

Der wohl beliebteste Dienst stammt von dem Suchmaschinenriesen Google. Die Option nennt sich Cloud Printing und setzt den unternehmenseigenen Browser Chrome voraus. In der aktuellen Version gibt es einen Bestandteil, der Druckanfragen über das Internet annimmt und an den Drucker vor Ort weiterleitet. Die Steuerung muss also nicht unbedingt über das Smartphone erfolgen. Doch neben dem Zieldrucker sollte ein PC mit dem Betriebssystem Windows verfügbar sein. Diese Variante gehört zu den etwas komplizierteren Möglichkeiten, mobil zu drucken.

Eine zweite Variante ist der kostenlose Service der Berliner Firma Cortado. Sie suchen einen geeigneten Druckertreiber über das Internet aus, damit kann man dann das Dokument über den Tablet-PC oder das Mobiltelefon ausdrucken. Der Nachteil ist allerdings, dass trotz der stolzen Menge von 6.000 Druckertreibern nicht alle Modelle in der Liste enthalten sind. Auch wenn der Treiber der Richtige ist, heißt es nicht, dass es problemlos funktioniert. Der Drucker sollte zudem eine kabellose Verbindung mit dem Mobilgerät ermöglichen.

Die letzte Variante ist am unkompliziertesten. Wer Android oder iOs als Betriebssystem hat, kann sich im App-Store umsehen, ob es eine Anwendung von dem Druckerhersteller gibt, die das mobile Drucken ermöglicht. Voraussetzung ist, dass der Drucker über eine Funkschnittstelle verfügt. Die Technik für das praktische Drucken von unterwegs wird sich sicherlich im Laufe der Zeit noch verbessern.

Kommenatar hinterlassen: