Der Druckerhersteller Minolta weist schlechte Zahlen im Druckergeschäft auf. Das Unternehmen zog sich jüngst aus dem Distributionskanal sowie aus dem B2C-Bereich zurück. Dies hat nun Auswirkungen auf den Verkauf der A4-Geräte.

Im Vergleich zu den Vorjahreszahlen hat Konica Minolta rund ein Drittel weniger Geräte für das A4-Format verkauft. Im vergangenen Jahr verzeichnete es noch knapp 20.000 Verkäufe. Die Zahl ging um 11.000 Stück zurück. Günther Schnitzler, Präsident von Minolta, stellt aber fest, dass es keinen Grund zum Umschwenken gibt. Die Steigerung des Umsatzes erfolgte dennoch um fünf Prozent. Das sind rund 360 Millionen Euro. Die Trennung vom IT-Kanal und die Vermarktung der Drucker über Distributionen scheinen daher für das Unternehmen die richtigen Entscheidungen gewesen zu sein.

Dafür verbuchte Minolta im Bereich des Producing Printing einen Zuwachs. Hier steigerte das Unternehmen seinen Vorjahresertrag mit 900 System um 6,1 Prozent. Das Producing Printing ist laut Aussagen von Schnitzler eines der Kerngeschäfte der Firma. In dem A3-Geräte-Segment steigerte sich der Umsatz um sieben Prozent. In Zukunft möchte Schnitzler den Ausbau von Minolta hin zum IT-Provider ankurbeln. Diese Umstellung ermöglicht Kunden, für alle Belange nur einen Ansprechpartner zu haben, der sie zuverlässig und kompetent berät. Das Geschäft mit den Kopiergeräten bleibt weiterhin auf einem stabilen Kurs. Neben dem Geschäft mit Druck- und Multifunktionsmodellen könnte Minolta in Zukunft auch den IT-Dienstleistungsbereich erobern.

Kommenatar hinterlassen: