Die neuen Büro-Tintendrucker von Lexmark besitzen Druckerpatronen, deren Druckkosten deutlich höher ausfallen als bisher. Dazu hält die Garantie für die Geräte nicht mehr so lang wie zuvor.

Der Pro715 und Pro915 sind zwei Modelle, die als All-in-One-Geräte für Unternehmen gedacht sind. Die beiden Drucker gelten als die Nachfolger des Prevail Pro705 und Pinnacle Pro901. Ein neues Druckwerk schafft sechs farbige und zehn schwarz-weiße Seiten in der Minute. Dazu besitzen beide Modelle Fax- und Scan-Funktionen. Der Dokumenteneinzug beim Fax läuft automatisch. Allerdings besitzt er keine Duplex-Funktion wie bei vergleichbaren Geräten. Diese ist nur beim Druck vorhanden. Dazu kommen aber eine USB-Schnittstelle, WLAN sowie LAN. Die Papierkassetten fassen 150 Blatt und sind auf 700 Blatt erweiterbar. Als Druckersprachen dienen PCL5, PCL6 und Postscript.

Unterschiede der beiden Modelle gibt es beim Display. Hier funktioniert die Bedienung des
Pro719 per Touchscreen. Das Display beim Pro719 ist 4,3 Zoll groß, das Pro715 kommt dagegen nur auf 2,4 Zoll. Die Garantie beider Modelle wurde von Lexmark auf ein Jahr heruntergesetzt. Zuvor galten noch 5 Jahre als Sicherheitsgrenze. In den Verbrauchskosten zeigen sich weitere Änderungen, denn das Nachfüllen ist teurer geworden. Die XL-Patronen schaffen allerdings 700 Farb- und 750 S/W-Seiten. Die wieder befüllbare Patrone ist 20 Prozent teuer als die Rückgabepatrone. Günstig für den S/W-Druck ist allerdings mit 15 Euro die Nr. 155XL-Patrone. Im Vergleich zu den Vorgängern steigen die Preise der neuen Patronen um 15 Prozent. Eine deutliche Veränderung in der Preispolitik des Unternehmens. Denn im Vergleich mit anderen Herstellern ergeben sich dadurch große Abstände.

Kommenatar hinterlassen: