Die neuen Farbtoner aus dem Hause Kyocera basieren auf zertifiziertem Palmöl. Dieser Entwicklungsschritt bietet umwelttechnisch einige Vorteile. Zum einen handelt es sich bei der Tonergrundlage um nachwachsende Ressourcen. Zum anderen konnte die CO2-Emission bei der Produktion deutlich gesenkt werden. Die neuen Biomass-Toner sollen im Sommer 2012 auf den Markt kommen.

Rund 30 Prozent der Farbtoner bestehen aus dem natürlichen Material. Den gleichen Wert soll die Reduzierung des CO2-Ausstoßes haben. Das Unternehmen betont, dass es sich bei dem verwendeten Palmöl ausschließlich um einen zertifiziert angebauten Rohstoff handelt. Um diesen Anbau zu gewährleisten, kooperiert Kyocera mit dem Roundtable in Sustainable Palm Oil (RSPO), die 2004 gegründet wurde. Im Mittelpunkt der Organisation stehen nachhaltige Anbaumethoden des Palmöls und der Umweltschutz. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass keine Rohstoffe verarbeitet werden, die eigentlich in der Nahrungsmittelproduktion Vorrang haben. Der Kriterienkatalog enthält strenge soziale und ökologische Aspekte. Auf der anderen Seite ist die Nutzung von Palmöl immer noch umstritten. Für den gestiegenen Bedarf an dem Rohstoff werden große Flächen des Regenwalds gerodet.

Die neuen Farbtoner sollen zuerst in den neuen Multifunktionsgeräten verwendet werden, die auf der FS-Serie der Document Solutions Drucker basieren. Sie werden ebenso leistungsstark wie die vorher hier verwendeten Toner sein, also rund 26 Farbseiten pro Minute drucken. Wie hoch der Preis für die Toner sein wird, steht allerdings noch nicht fest. Ziel ist es, weniger Abfall zu produzieren. Das wird nicht nur durch den Biostoff erreicht, sondern auch durch die Druckertrommel, die eine deutlich längere Lebensdauer aufweisen soll.

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