Das Unternehmen Canon hat seine Prognose für 2012 neu berechnet. Diese Kalkulationen stimmen optimistisch. Während Canon anfangs von einem Umsatz von 3,75 Billionen Yen ausging (rund 35,2 Milliarden Euro) könnte sich dieser Wert auf 3,9 Billionen Yen steigern (36,63 Milliarden Euro). Der Nettogewinn wird damit bei 290 Milliarden Yen (2,7 Milliarden Euro) liegen. Das Unternehmen hat darüber hinaus auch Prognosen über die Entwicklung seiner Sparten getroffen.

So geht Canon davon aus, dass der Markt für Multifunktionsdrucker weiter wachsen wird. Zwar wird kein sprunghaftes Wachstum erwartet, da die Zahlen wahrscheinlich eher moderat steigen. Diese Entwicklung wird aber für die Umsatzprognose entscheidend sein. Darüber hinaus geht Canon davon aus, dass sich der Markt für Laserdrucker erholen wird. In vielen – vor allem den aufstrebenden – Ländern ist immer noch ein erhöhter Bedarf an herkömmlichen Tintenstrahldruckern zu verzeichnen.

Zusammen mit Kameras, Scannern und Wechselobjektiven machen die Tintenstrahldrucker die Consumer-Sparte des Unternehmens aus. Hier konstatierte das Unternehmen eine Umsatzsteigerung von 4,8 Prozent. Auf der anderen Seite musste Canon in der Office-Sparte Umsatzverluste von rund 9 Prozent hinnehmen. Zu dieser Sparte gehören Multifunktionsgeräte, die im Büro eingesetzt werden. Neben Kopierern und digitalen Drucksystemen zählen auch Laserdrucker in dieser Kategorie.

Canon wurde 1937 in Japan gegründet. Zwanzig Jahre später ließ sich das Unternehmen auch in Europa nieder. Im Jahr 1990 konzentrierte sich Canon durch sein Recyclingprogramm für gebrauchte Tonerpatronen verstärkt auf Umweltschutzmaßnahmen. Im Bereich des Druckens hat Canon zahlreiche Technologien hervorgebracht. Im Mittelpunkt des Unternehmens steht schließlich das bewegte und unbewegte Bild.

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