Hewlett-Packard (HP) setzt vermehrt auf 3D-Drucker und die ePrint-Technologie. Trotz der steigenden Zahlen für virtuelle Verarbeitungsdienste reißt die Zahl der Druckernutzer nach Angaben von HP nicht ab. Das Unternehmen erwartet, dass in den kommenden Jahren der Papierdruck noch weiter ansteigen wird. Eine Schätzung von HP ergab, dass bis zu 26 Milliarden Seiten in den nächsten zwei Jahren gedruckt werden.

ePrint setzt bei HP bereits seit dem letzten Herbst ein Schwerpunkt in der Arbeit. Die ePrint-Technologie ermöglicht das Erstellen von Druckaufträgen über mobile Geräte. Voraussetzung dafür ist die Nutzung eines Endgerätes, das Emails empfangen kann und ein Drucker, der einen Internetzugang besitzt. Zur Sicherung der Daten und dem Schutz vor unberechtigten Dritten steht ein Code zur Verfügung. Laut den Angaben von HP wurden seit der Einführung bis zum September 2011 insgesamt 10 Millionen Modelle mit ePrint-Funktion verkauft. Die Zahlen beziehen sich auf eine weltweite Erhebung.

3D-Drucker gehören ebenfalls seit einiger Zeit zum festen Sortiment von HP. Damit sind nicht nur wie bisher 3D-Scans, sondern auch Druckaufträge über iPads oder Smartphones möglich. Die gedruckten Objekte bestehen aus Kunststoff. Gerade für Design-Unternehmen ist diese Neuheit gedacht. HP gehört zu den führenden Unternehmen auf dem Multifunktionsgerätemarkt. Es besitzt einen Marktanteil von rund 40 Prozent bei Laser- und Tintenstrahldruckern. Der Umsatz des Unternehmens stieg in den letzten zehn Jahren auf rund 26 Milliarden Dollar. Gerade in Österreich hat sich HP etabliert. Hier stammt jedes zweite Modell von Hewlett-Packard. Der Marktanteil bei den Modellen für Großformate liegt bei 60 Prozent.

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