Das HP-Modell mit der Bezeichnung „TopShot Laserjet Pro M275“ soll 349 Euro kosten. Der Scanner des Farblaserdruckers ist in der Lage, Bilder von dreidimensionalen Objekten zu erstellen. Normalerweise befindet sich auf der Oberseite eines Druckers ein automatischer Dokumenteneinzug. Hewlett-Packard hat diesen Einzug durch eine sogenannte Scan-Schale ersetzt. Darüber hinaus befindet sich an der Schale ein Arm mit einer integrierten 8 Megapixel Kamera .

Die Digitalkamera erfasst nicht nur Dokumente, sondern auch Objekte in der Scan-Schale. Die Kamera erstellt dazu sechs Aufnahmen, die jeweils mit einer anderen Belichtungseinstellung vorgenommen werden. Aus diesen Informationen berechnet das Gerät dann das Bild. Dieses Bild kann man entweder direkt ausdrucken oder mit der HP-Software, die im Lieferumfang enthalten ist, ausdrucken. Die Bilder lassen sich in den Formaten PDF, JPEG oder PNG abspeichern und mit der entsprechenden Applikation auch ins Internet hochladen.

Die Bedienung des Druckers erfolgt über einen 8,9 cm großen Touchscreen-Monitor. Auf diese Weise lässt sich das Gerät auch bedienen, wenn der dazugehörige Rechner nicht eingeschaltet ist. Besonders praktisch ist die E-Print-Technologie, die auch bei dem TopShot Laserjet Pro M275 Anwendung gefunden hat. Nutzer senden den Druckauftrag per E-Mail an das Gerät. Auch die Auftragsermittlung über Apple-Devices wie iPad, iPhone oder iPod Touch ist dank AirPrint-Technologie möglich.

Laut Herstelller kann der innovative Drucker 16 Schwarz-Weiß-Seiten pro Minute drucken. Mithilfe eines Mehrschicht-Druckverfahrens sind Farblaserdrucke mit 2400 dpi möglich. Das Papierfach hat ein Volumen von 150 Blatt. Die Tonerkassetten kosten zwischen 55 und 60 Euro. Die Markteinführung in Deutschland soll im Februar 2012 erfolgen.

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