Google geht in Sachen Drucken zum Angriff über und will das Drucken mit Google Cloud Print neu erfinden. Bisher fand dieser Dienst keinen großen Anklang, aber jetzt hat Google Cloud Print mit Chrome 16 direkt in den Browser integriert. Somit können die Nutzer im Druckdialog, anstelle eines Druckers, die Option Google Cloud Print auswählen. Chrome-Nutzer unter Windows, Mac OS X und Linux können mit dieser Funktion die Dokumente über einen Drucker, der von Google Cloud Print verwaltet wird, ausdrucken und direkt als PDF-Datei in Google Docs abspeichern. Der verwendete Rechner muss dafür nicht direkt mit dem Drucker verbunden werden. Die Verbindung des Druckers im Netz ermöglicht mit Cloud Print ein drahtloses Drucken.

Seit dem offiziellen Start des Dienstes Anfang 2011 hat Google die Verwaltung von Druckern ständig erweitert. Demzufolge kann der Drucker für Freunde und Bekannte freigegeben werden. Des Weiteren ist das Hochladen von Dokumenten über ein Tablet möglich, damit diese über den Drucker ausgegeben werden können. Hierfür wurde die Verwaltungsseite des Google Cloud Print optimiert und an Tablets angepasst. Webmaster haben die Möglichkeit, einen Druckbutton einzufügen, der das Drucken per Cloud Print von einem Smartphone oder Tablet möglich macht.

Laut Google sind bereits sechs Millionen Drucker an Google Cloud Print angeschlossen. Das Anbinden des Druckers an den Dienst erfolgt mittels eines Rechners. Netzwerkfähige Drucker können direkt mit Google Cloud Print verbunden werden. Des Weiteren ermöglichen Apps und Erweiterungen die Verwendung des Druckdienstes. Das Update bietet eine zusätzliche Stabilität des Dienstes und bietet den Nutzern von Googles Chromebooks eine Druckvorschau.

Ein Kommentar to “Google integriert Cloud Print mit Chrome 16 in den Browser”

  1. Jazzy meint:

    Drucken in der Wolke, sprich von unterwegs aus über das Internet, wird immer einfacher und komfortabler. Neben den Drucker-Herstellern ist insbesondere der Internet-Riese Google mit seinem Anfang des Jahres lancierten “Cloud Print”-Dienst (GCP), der den Druck von Dokumenten von theoretisch jeder Anwendung und jedem Drucker über das weltweite Netz ermöglicht, ein bedeutender Treiber dieser Entwicklung. Jetzt hat der Silicon-Valley-Web-Gigant den Cloud-basierten Druck-Service mit einer Reihe neuer Features noch weiter ausgebaut und verbessert.

    So wurde Google Cloud Print nicht nur enger mit der neuesten Version des Google-Browsers “Chrome” verbunden, sondern kommt nun etwa auch mit einer flexiblen Rechtevergabe – was bedeutet, dass eigentlich personalisierte Drucker von mehreren Anwendern genutzt werden können. Auch die Anbindung an den Online-Dokumentmanagment-Dienst “Google Docs” wurde verfeinert, so das sich mit der Funktion “Save to Google Docs” von Websites generierte Dokumente (wie typischerweise etwa Rechnungen, Bestätigungen, Bestellungen etc.) in einem Archiv in der Cloud speichern und zu einem späteren Zeitpunkt drucken lassen. Außerdem neu ist ein in Websites integrierbarer “Print”-Button, der Anwendern signalisiert, dass eine entsprechende Seite direkt online ausgedruckt werden kann. Dies ist insbesondere auch für Mobile-User nützlich, für die es mittlerweile auch eine ganze Reihe von Apps für die Mobile-Betriebssysteme iOS (Apple) sowie Android gibt, die den Google-Drucker-Dienst unterstützen.

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