Für Druckergeräte gibt es eine Vielzahl an Papierarten, die über die Qualität der Ausdrucke mit entscheiden. Die Frage nach dem richtigen Papier orientiert sich an der Farbsättigung, der Trocknungszeit und dem Tintenverlauf.

Ein Fachmann auf diesem Gebiet ist Carsten Edelmeier von der Cartridge World Deutschland GmbH, der seit vielen Jahren mit Papier, Toner und Tinte arbeitet. Er rät dem Verbraucher als Erstes, sich über den Nutzen des Papiers Gedanken zu machen: Wofür soll es verwendet werden und was möchte ich drucken? Für einen privaten Brief reicht Papier mit einer Stärke von 80 Gramm. Im Büro hingegen bedarf es noch stärkerer Blätter mit 90 bis 100 Gramm. Denn das dickere Papier wirkt ansprechender auf Kunden. Für Prospekte und Fotos bedarf es wiederum anderer Papierstärken. Fotopapier gibt es in Hülle und Fülle und auch hier sind die Qualitätsunterschiede groß. Für Laserdrucke eignet sich laut Edelmeier Papier, dessen Kennzeichnung auch darauf verweist. Diese findet sich auf der Verpackung. Faseriges Recyclingpapier ist für den Laserdrucker hingegen überhaupt nicht geeignet.

Naturpapier ist unbehandeltes Papier, das als Kopierpapier herhält. Laser- und Tintenstrahldrucker arbeiten mit diesem. Kommt eine Beschichtung auf das Naturpapier, eignet es sich hingegen nur für Tintenstrahldrucker mit flüssiger Tinte. Andere Beschichtungsarten, die speziell für Laserdrucker angeboten werden, sollten auch nur für diese verwendet werden. Ist das Papier nicht lasertauglich, löst sich die Beschichtung in der Hitze auf. Ein Defekt des Druckergerätes schließt sich somit nicht aus. Die verschiedenen Papierarten gibt es online in Versandhäusern wie Cartridge World oder bei Mercato sowie Papermaxx.

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