Die Drupa in Düsseldorf zeigt deutlich auf, dass der Trend zum Digitaldruck stark ansteigt. Die Fachmesse für Print und Medien findet bis zum 16. Mai in 19 Hallen statt. In allen Bereichen ist der Hang zum digitalen Druck vertreten.

Insgesamt circa 1.850 Aussteller aus 53 Ländern stellen auf rund 160.000 Quadratmetern ihre neusten Gerätschaften und Technologien vor. Es werden circa 390.000 Besucher erwartet, darunter 3.000 Journalisten, die in 84 Ländern über die Produkte der Messe berichten. Die Aufwendungen für die Messe sind enorm. Es brauchte mehr als 30.000 Fahrzeuge, um die Maschinen und Materialen an die Stände der Messe zu fahren. Kabel mit einer Gesamtlänge von rund 160.000 Metern sowie 65.000 Steckdosen geben den Ständen Strom. Der Energieverbrauch deckt die Leistung für eine Stadt mit rund 160.000 Einwohnern ab. Die Drupa findet alle vier Jahre statt. Sie ist seit 60 Jahren Präsentationsfläche für neue Technologien und Produktionen. Zudem bietet sie Herstellern einen Einblick in umweltschonende Verfahren.

In der Halle 1 findet sich das Unternehmen Heidelberg. Hier stehen Druckermaschinen für alle erdenklichen Anwendungen den Besuchern und dem Fachpublikum zur Verfügung. Heidelberg ist ein traditionsreicher Ausrüster des Offset-Drucks. Der Digitaldruck setzt sich auch hier durch. Zur Verbesserung des Workflow gibt es den Prinect Digital Print Manager, der eine Geschwindigkeit von 90 A4-Seiten pro Minute aufweist. HP stellt hingegen eine Reihe von Indigo Lösungen vor. Das schnellste Drucksystem weist eine Stundenleistung von 4600 Seiten im B2-Format auf. Die Namen der Systeme lauten Indigo 7600 sowie Indigo 10000 Digital Press. Weitere vertretene Hersteller der Messe sind Kodak, Epson, Agfa oder Canon.

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