Immer mehr Verbraucher drucken die eigenen Digitalfotos selbst aus. Schon lange haben Dunkelkammer und Chemiekeule ausgedient. Heute können Bilder, die mit der Digitalkamera geschossen werden, problemlos ausgedruckt werden. Dies ist mit jedem Drucker möglich. Die Bildqualität an sich hängt allerdings von einer Vielzahl an Faktoren ab, die berücksichtigt werden müssen. Ist die Qualität des Ausdrucks gut, geht sie mit einem Belohnungseffekt für den Fotografen einher.

Durch das Ausdrucken haben kreative Fotografen stets mehr Einfluss auf das eigentliche Ergebnis. Dies ist vor allem mit Blick auf Farben und Papierarten der Fall, mit denen sie flexibel experimentieren können. Durch den eigenständigen Ausdruck sparen sich Fotografen außerdem den Weg zum Sofortdruck-Fotokiosk. Zudem können sie auf die Wartezeit verzichten, die entsteht, bis die im Web bestellten Abzüge schließlich eintreffen.

Dabei ist im modernen Fotolabor ein Drucker unerlässlich. Fun-Printer eignen sich dabei insbesondere für diejenigen, die weitgehend im Standardformat drucken. Bei diesem verfügen die Bilder über Maße von 10 mal 15 Zentimeter. Fun-Printer sind ausgesprochen moderne Geräte, die mit einem Thermosublimationsverfahren arbeiten. Sie eignen sich beispielsweise auch hervorragend für die Mitnahme auf einer Reise. Die Ausdrucke zeichnen sich durch ihre Farbintensität aus. Darüber hinaus sind sie nach dem Ausdruck sofort trocken.

Deutlich mehr Flexibilität erhalten Fotografen dagegen mit einem Tintenstrahldrucker. Mit ihm können Fotopapiere bis zu einer Größe von einem A4-Format hergestellt werden. Darüber hinaus lassen sich mit einem solchen Gerät auch ganz normale Dokumente drucken. Dabei sind mittlerweile auch günstige Tintenstrahler mit einer guten Qualität gesegnet. In einem aktuellen Vergleich, der von der Stiftung Warentest durchgeführt wurde, bewegen sich die drei besten Geräte zwischen 80 und 120 Euro. Nach Empfehlung der Tester sollten Käufer grundsätzlich einen Blick auf die Geschwindigkeit werfen. Der schnellste Drucker brauchte im jüngst durchgeführten Test für den Druck eines A4-Fotos knapp eine Minute. Der Langsamste benötigte dagegen bereits mehr als 10 Minuten. Einfluss auf die gedruckten Bilder hat grundsätzlich auch der Monitor.

Für eine verlässliche Einschätzung der Bildqualität reicht ein TN-Panel an sich nicht mehr aus. Insbesondere die günstigen TN-Monitore sind mit Blick auf den Blickwinkel nicht mehr stabil. Die Farbwahrnehmung passt sich aus diesem Grund in Abhängigkeit von der Sitzposition entsprechend an.

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