Einen Drucker zu finden, der die persönlichen Anforderungen erfüllt, preiswert ist und gute Leistungen aufweist, ist mitunter schwierig. Die Stiftung Warentest testete Geräte für den persönlichen Bedarf.

Vorab ist wichtig zu entscheiden, ob man einen Laser- oder Tintendrucker haben möchte. Die Kosten für beide Arten sind in den vergangenen Jahren auf ein ähnliches Niveau geklettert. Die Produzenten der Tonerkartuschen für Laserdrucker halbierten die Füllmenge teilweise und forderten hohe Kosten. Das hat sich geändert: Die Stiftung Warentest zeigte auf, dass die Kosten für eine Textseite in Schwarz-Weiß im Schnitt 4,1 Cent betragen sowie 4,6 Cent bei Tintengeräten. Beim Farbdruck sieht es ähnlich aus. Mit Patronen von Drittherstellern verringern sich die persönlichen Kosten noch mehr. Denn diese bieten mitunter Patronen zu einem Drittel des Preises vom Originalhersteller an.

Die Preise für die Drucker selbst liegt mitunter sogar im 50-Euro-Bereich. Laserdrucker haben gegenüber den Tintenmodellen den Vorteil, dass sie leiser arbeiten und einen sauberen Druck aufweisen. Zudem ist das Drucktempo wesentlich höher. Hier sind zwei Sekunden für eine Textseite die Regel. Bei Tintengeräten dauert es mitunter bis zu zehn Sekunden. Laserdrucker sind für Nutzer mit häufigen Schwarz-Weiß-Drucken geeignet, die vorzugsweise im Home-Office arbeiten.

Die Preise bei den günstigsten Geräten liegen zwischen neun und zehn Cent pro Seite. Wer viel mit Farbdrucken und Grafiken arbeitet, für den eignet sich ein Tintenstrahler. Der Laserdrucker schöpft hierbei nicht alle Möglichkeiten aus. Besonders empfehlenswert sieht die Stiftung Warentest das Modell Epson Stylus Office B42WD. Dieser kostet rund 100 Euro und erhielt die Note 2,1. Ebenfalls als gut erwiesen haben sich der Dell 1130n, der Konica Minolat Magicolor sowie der Canon i-Sensys LBP7200Cdn.

Kommenatar hinterlassen: