Der Hersteller Canon hat sich bereits fest auf dem Druckermarkt etabliert. Dies liegt nicht nur an den vielseitigen Geräten, welche der Hersteller auf den Markt bringt, sondern er lässt sich stets neue Funktionen einfallen, um die Arbeit im Büro erleichtern zu können. So hat Canon nun seine Drucker und Kopierer mit einer Art Zensur-Feature ausgestattet. Erkennt der Drucker somit unbekannte Inhalte, gibt er dem zuständigen Systemadministrator eine Meldung.

Noch vor kurzen hat Apple mit seinem zweifelhaften Jugendschutz-Filter für Mobiltelefone für Aufmerksamkeit gesorgt und nun fährt auch der japanische Konzern Canon eine ähnliche Schiene. Die Version 5 der hauseigenen Dokumentenmanagement Software Uniflow, ist in der Lage den Inhalt kopierter, gedruckter oder gescannter Texte per optischer Zeichenerkennung zu überprüfen. Damit sind es die ersten Geräte auf den Markt, welche mit dieser Funktion ausgestattete sind. Erkennt das Gerät unerwünschte oder nicht bekannte Zeichen, wird der Vorgang abgebrochen und eine Kopie des beanstandeten Dokuments wird an den Systemadministrator geschickt. Ziel ist es vor allem, mit dem Gerät das sogenannte Leaken sensibler Unternehmen, zu verhindern. Dennoch könnte Uniflow zu eher unlauteren Zwecken missbraucht werden.

Was für Funktionen die neuen Drucker mit dem System noch haben, wird noch nicht verraten. Soweit ist nur klar, dass eine Software CD entwickelt wird, welche auch heimische Anwender auf ihre Geräte übertragen können.

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