Der Druckerhersteller Brother hat zusammen mit dem Marktforschungsunternehmen Dokulife zwei Studien zum Druckverhalten von Arbeitnehmern erstellt. Diese beziehen sich auf das Drucken von privaten Dateien am Arbeitsplatz sowie dem Drucken über mobile Endgeräte.

Die Studie zum Druckverhalten im Büro ergab, dass von knapp 9.000 Befragten 86 Prozent den dienstlichen Drucker für private Zwecke nutzen. Fast 30 Seiten pro Woche drucken knapp zehn Prozent der Angestellten nach eigener Aussage. Andersherum verwendet ein Großteil der Arbeitnehmer den privaten Drucker zu Hause für geschäftliche Ausdrucke. Das gilt für Angestellte sowie Selbständige. Gerade einmal zwei Prozent der Befragten gaben an, dass sie den heimischen Drucker nie für berufliche Zwecke nutzen.

Die zweite Studie beschäftigte sich mit dem Nutzen des mobilen Druckens. In der Printumfrage12 des Druckerherstellers Brother und des Marktforschungsunternehmens Dokulife wurden erneut rund 9.000 Teilnehmer befragt. Die Studie stellt damit zusammen mit der oben genannten eine der größten zum Anwenderverhalten im Print-Umfeld dar. Das Drucken von mobilen Endgeräten hat sich in den vergangenen zwei Jahren zu einem viel bersprochenen Themenfeld erweitert. Unter der Bezeichnung Cloud-Printing setzte sich das Verfahren durch. Über Emails und Apps senden Nutzer die Dateien ihres Smartphones und Tablets auf den Drucker. Allerdings nutzen nur vier Prozent der Befragten diese Methode. Rund 11 Prozent möchten gerne die Option nutzen, besitzen aber nicht die nötigen Geräte. Und zwei Drittel der Nutzer haben keinerlei Interesse an dieser Art der Datenübertragung.

Marktforscher denken aber, dass die Zahl der Nutzer in den kommen Jahren steigen wird. Grund dafür ist der Einsatz von BYOD (Bring Your Own Device), der zu einem erhöhten Druckbedürfnis über die mobilen Geräte führen soll.

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