Mit Rapid Prototyping soll es zukünftig möglich sein, 3D-Formate über den heimischen Drucker zu erstellen. In Unternehmen hat sich das Verfahren längst durchgesetzt.

Die Technische Universität in Wien baute einen Prototypen, der kostengünstiger und damit für eine breitere Masse erschwinglich sein soll. Allerdings muss das nicht ohne negative Folgen bleiben. Gegner der Initiative sehen mögliche Folgen in dem Datenklau von Konstruktionen, die der Nutzer dann selbst erstellen kann. Das Möbelhaus Ikea ist eines der Unternehmen, deren Daten als mögliche Grundlage zum Eigenbau dienen könnten. Der Prototyp der Uni Wien ist 1,5 Kilogramm schwer und für rund 1.200 Euro zu haben. Die Funktionsweise des Modells erfolgt in einfachen Schritten: Das Objekt wird in ein Behälter mit Kunstharz entwickelt. Durch Licht härtet das flüssige Harz aus. Diese Variante kann durch preiswertere bei der Massenproduktion ersetzt werden. In jedem Fall ist eine einzigartige Gestaltung des Modells möglich.

Die Größe der erzeugten 3D-Objekte liegt bei 10 x 10 x 10 Zentimetern. Polylactide, die für den Herstellungsprozess unverzichtbar sind, finden Käufer auf der Webseite der Anbieter. Ein Kilo kostet rund 50 Euro. Der digitale Entwurf muss lediglich auf dem heimischen Rechner hinterlegt sein. Durch die Anbindung an das System entsteht in wenigen Minuten das Objekt. Andere Anbieter, wie aus den USA, starteten Projekte, mit denen es möglich ist, auch Papierobjekte in 3D zu erschaffen. Das Modell Matrix 300 ist ein solches Projekt. Es stammt von einem irischen Hersteller und eignet sich in erster Linie für die Industrie. HP und Z Corporation sind andere namenhafte Produzenten, die in Zukunft ihr Augenmerk auf die 3D-Drucker für den Heimgebrauch legen.

Kommenatar hinterlassen: