Als Multifunktionsgeräte werden Drucker in Verbindung mit Faxeinheit, Scanner sowie Kopierfunktion bezeichnet. Die All-in-One-Geräte (AIO) sind bei weitem nicht mehr so teuer wie früher. In einem Test von Welt.de zeigte sich, welche Modelle besonders gut abschneiden.

Eine gute Qualität weist der HP Officejet 6500A auf. Das Modell ist bereits für weniger als 100 Euro erhältlich. Leider ist in dem Gerät kein WLAN enthalten. Dies besitzt allerdings der Kodak Office Hero. Er druck seine Dateien in hoher Qualität und spart bei den Druckkosten. Fax und Ethernet sind hier vorhanden. Als Grundsatz gilt, dass ein AIO mit Drucker und Scanner desselben Herstellers, der zum gleichen Preis wie die beiden einzelnen Geräte erhältlich, auch diese Modelle des Anbieters besitzt. Daher ist es ratsam, nur das Multifunktionsgerät zu kaufen, um Platz zu sparen. Bei defekten Einzelteilen ist allerdings der Kauf eines komplett neuen Gerätes nötig und nicht nur der Austausch einer Komponente. Die meisten Modelle besitzen einen USB-Anschluss sowie eine Stromzufuhr. Telefon und Netzwerk lassen sich so leicht anknüpfen. Die Scanner der Marken unterscheiden sich nach Flachbettscanner, Einzugscanner und Fotoscanner. Der Flachbettscanner ist für Buchseiten und Fotos geeignet Hier legt der Nutzer das zu scannende Dokument auf das Glas. Beim Einzugscanner läuft der Vorgang über den Einzug. Fotoscanner besitzen einen Anschluss für Digitalkameras wie der Lexmark Genesis S815.

Textseiten sind in der Regel im Druck günstiger als Fotos. Mehr als zwei und fünf Cent sollte man nicht für eine Seite ausgeben. Bei Farbfotos ist ein Euro das Höchstmaß. Hier bietet der Epson Stylus Office gute Ergebnisse und geringe Kosten. Gute Faxgeräte enthalten hingegen die Produkte von HP wie der HP Officejet Pro L7590 und der Photosmart C728. Die Canon-Pixma-Serie schneidet im Vergleichstest ebenfalls gut ab.

Den HP Laserjet P1102W gibt es bereits für 85 Euro. Das Modell druckt nur in Schwarz-Weiß und bietet sich für den privaten Haushalt an. Im Test zeigte es besonders im Druckbild seine Stärken.

Sauber und schnell läuft das Gerät und enthält eine WLAN-Einheit. Damit ist eine kabellose Anbindung an mehrere andere Geräten gegeben. Die Maße des Laserjet P1102W betragen 349 x 238 x 196 Millimeter und sein Gewicht liegt bei 5,3 Kilogramm. Durch den 266 MHz starken Prozessor und einen Arbeitsspeicher von 8 MByte ist das Modell für einfache Aufgaben gut ausgestattet. Das Gerät ist kompatibel zum Mac und PC. Alle geläufigen Betriebssysteme erkennt der Laserjet problemlos. WiFi 802.11b/g macht das Modell netzwerkfähig. Daneben ist es dem Nutzer ermöglicht, über USB 2.0 eine Schnittstelle zu finden. Laut Angaben von HP benötigt der Laserjet P1102W rund 2 bis 2,7 Watt im Standby-Modus. In Betriebszeiten kommt es auf 370 Watt. Beim Umschalten in den Off-Modus erreicht der Laserdrucker 0,6 Watt und weist damit geringe Werte auf.

Mit einer Druckqualität von 600 x 600 dpi erhalten Kunden einen gutes Gerät, der sogar mit der HP FastREs 1200 auf 1200 dpi steigern lässt. 18 Seiten in der Minute sind möglich. Die erste Seite kommt nach 8,5 Sekunden. Als Home-Office-Gerät ist es gerade wegen der Optionen von Etiketten-, Karton- und Umschlagdruck geeignet. Alle gängigen Formate und Papiersorten stellen für den Laserjet von HP kein Problem dar. Eine Druckleistung von maximal 5000 Seiten im Monat erreicht der Drucker nach Herstellerangaben.

Die neue Laserjet-Pro-400-Serie von HP weist zu hohe Druckkosten auf. Das zeigte jetzt ein Test der Modelle. Die Serie gehört nach Angaben des Herstellers zu den am besten verkauften Lasergeräten für Schwarz-Weiß-Drucke.

Vier neue Modelle gehören zum Umfang der 400-Serie, die alle über eine manuelle Zufuhr verfügen. Das Papierfach jedes Gerätes fasst 250 Blatt. Die manuelle Zufuhr kommt auf 50 Blatt. Je nach Bedarf ist die Erweiterung der Kassette auf 750 Blatt möglich. Mit einem Tempo von 33 Seiten in der Minute liegt das Gerät solide im Mittelfeld. Alle Modelle arbeiten mit dem PCL 5 und PCL 6 sowie Postscript. Ihre Namen lauten: Laserjet Pro 400 M401a, M401d sowie M401dn und M401dw. Mit rund 410 Euro ist das Modell M401dw am teuersten. Als Anfänger und für kleine Arbeitsgruppen eignet sich der M401a für 260 Euro.

Für rund 360 Euro ist der M401dn erhältlich, der eine Ethernet-Schnittstelle aufweist sowie einen 3,5 Zoll großen Touchscreen besitzt. Die USB-Schnittstelle an der Vorderseite bietet mehr Komfort und ist in Verbindung mit dem Display sehr praktisch. Einziger Vorteil des M401dw ist der kabellose Anschluss ins Funknetz. Die Kosten für Verbrauchsmaterialien und Druck liegen in der Serie über dem Durchschnitt. Zum Lieferumfang der Geräte gehört eine Kartusche mit einer Menge, die für 2.700 ISO-Seiten ausreicht. Eine weitere Kartusche für 6.900 Seiten ist alternativ möglich. Nicht nur die Konkurrenz weist günstigere Werte auf, wie beispielsweise Samsung oder Kyocera. Mit einem Seitenpreis von 2,6 Cent stiegen die Preise deutlich auf. Im Vergleich zur Vorgängerserie P2055 zeigt sich ein Zuwachs von 0,3 Cent pro Seite.

Der Druckerhersteller Minolta weist schlechte Zahlen im Druckergeschäft auf. Das Unternehmen zog sich jüngst aus dem Distributionskanal sowie aus dem B2C-Bereich zurück. Dies hat nun Auswirkungen auf den Verkauf der A4-Geräte.

Im Vergleich zu den Vorjahreszahlen hat Konica Minolta rund ein Drittel weniger Geräte für das A4-Format verkauft. Im vergangenen Jahr verzeichnete es noch knapp 20.000 Verkäufe. Die Zahl ging um 11.000 Stück zurück. Günther Schnitzler, Präsident von Minolta, stellt aber fest, dass es keinen Grund zum Umschwenken gibt. Die Steigerung des Umsatzes erfolgte dennoch um fünf Prozent. Das sind rund 360 Millionen Euro. Die Trennung vom IT-Kanal und die Vermarktung der Drucker über Distributionen scheinen daher für das Unternehmen die richtigen Entscheidungen gewesen zu sein.

Dafür verbuchte Minolta im Bereich des Producing Printing einen Zuwachs. Hier steigerte das Unternehmen seinen Vorjahresertrag mit 900 System um 6,1 Prozent. Das Producing Printing ist laut Aussagen von Schnitzler eines der Kerngeschäfte der Firma. In dem A3-Geräte-Segment steigerte sich der Umsatz um sieben Prozent. In Zukunft möchte Schnitzler den Ausbau von Minolta hin zum IT-Provider ankurbeln. Diese Umstellung ermöglicht Kunden, für alle Belange nur einen Ansprechpartner zu haben, der sie zuverlässig und kompetent berät. Das Geschäft mit den Kopiergeräten bleibt weiterhin auf einem stabilen Kurs. Neben dem Geschäft mit Druck- und Multifunktionsmodellen könnte Minolta in Zukunft auch den IT-Dienstleistungsbereich erobern.

Die neuen Farbtoner aus dem Hause Kyocera basieren auf zertifiziertem Palmöl. Dieser Entwicklungsschritt bietet umwelttechnisch einige Vorteile. Zum einen handelt es sich bei der Tonergrundlage um nachwachsende Ressourcen. Zum anderen konnte die CO2-Emission bei der Produktion deutlich gesenkt werden. Die neuen Biomass-Toner sollen im Sommer 2012 auf den Markt kommen.

Rund 30 Prozent der Farbtoner bestehen aus dem natürlichen Material. Den gleichen Wert soll die Reduzierung des CO2-Ausstoßes haben. Das Unternehmen betont, dass es sich bei dem verwendeten Palmöl ausschließlich um einen zertifiziert angebauten Rohstoff handelt. Um diesen Anbau zu gewährleisten, kooperiert Kyocera mit dem Roundtable in Sustainable Palm Oil (RSPO), die 2004 gegründet wurde. Im Mittelpunkt der Organisation stehen nachhaltige Anbaumethoden des Palmöls und der Umweltschutz. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass keine Rohstoffe verarbeitet werden, die eigentlich in der Nahrungsmittelproduktion Vorrang haben. Der Kriterienkatalog enthält strenge soziale und ökologische Aspekte. Auf der anderen Seite ist die Nutzung von Palmöl immer noch umstritten. Für den gestiegenen Bedarf an dem Rohstoff werden große Flächen des Regenwalds gerodet.

Die neuen Farbtoner sollen zuerst in den neuen Multifunktionsgeräten verwendet werden, die auf der FS-Serie der Document Solutions Drucker basieren. Sie werden ebenso leistungsstark wie die vorher hier verwendeten Toner sein, also rund 26 Farbseiten pro Minute drucken. Wie hoch der Preis für die Toner sein wird, steht allerdings noch nicht fest. Ziel ist es, weniger Abfall zu produzieren. Das wird nicht nur durch den Biostoff erreicht, sondern auch durch die Druckertrommel, die eine deutlich längere Lebensdauer aufweisen soll.

Der Energiebedarf bei Druckergeräte gehört zu den Merkmalen, dem nicht nur die Hersteller mehr Beachtung schenken. Auch die Verbraucher blicken zunehmend auf die Werte der Geräte, um eine umweltschonende Lösung zu finden.
Der TEC-Wert von Energy Star bietet eine entsprechende Lösung für Drucker. Der Standard wurde bereits von mehreren unabhängigen Kritikern getestet. Die meisten Druckerhersteller geben oft nur die Werte für das Gerät im Standby- sowie Schlafmodus an. Das Unternehmen Energy Star hat jetzt allerdings die TEC-Werte eingeführt. Dieses Verfahren ermöglicht einen besseren Überblick über den Stromverbrauch von Bürogeräten. Die Ergebnisse werden in dem Energy-Star-Label festgehalten. Das Verfahren ist bereits seit Juli 2005 bekannt. Es eignet sich für Laser-, LED- und Festtintegeräte.
In der Voraussetzung für die Testungen ist das entsprechende Gerät die gesamte Zeit über eingeschaltet. In verschiedenen Zeitabständen druckt es eine festgelegte Menge an Seiten aus. Der Zyklus vom Aufwärmen bis zum Druck steht unter dem Fokus des Testers. Dadurch ist die Simulation des täglichen Bedarfs geschaffen. Im Büroalltag ist ein Drucker jeden Werktage in Betrieb. Am Wochenende schaltet er in den Energiesparmodus. Ein komplettes Abschalten ist jedoch nicht gegeben. Auch dies wird bei dem Test von Energy Star bewertet. Die Ergebnisse einer Arbeitsgruppe unterscheiden sich gravierend von denen am einzelnen Arbeitsplatz. Daher erfolgte die Einteilung der Testgeräte in verschiedene Klassen. Die Norm weist jedoch auch Mängel auf: In der Theorie sind alle Geräte mit derselben Geschwindigkeit im Druck vergleichbar. Allerdings verfällt diese, wenn ein Modell davon abweicht.
Folgende Geräte wiesen im Test die besten Werte auf: Samsung ML-2950NDR mit1,3 kWh, Samsung ML-3310ND mit 1,9 kWh, Canon i-Sensys LBP6300dn mit 2,0 kWh und der Kyocera
FS-1120D mit 2,1 kWh.

HP präsentiert seine drei neuen Druckergeräte. Dazu gehört das Update für das mobile AIO als Officejet Mobile 150. Das Modell verfügt über Scanner und Kopierer sowie einen Akku.

Der Nachfolger des Officejet Mobile 100 ist für das Drucken von unterwegs gedacht. Das Modell mit der Nummer 150 besitzt als Update die Möglichkeit, Scans über die Speicherkarte oder per USB zu verwalten. Ferner ist Bluetooth in dem Gerät verarbeitet. Das Gehäuse des Officejet Mobile 150 ist aufklappbar. Etwas größer als ein Notebook fällt das Modell durch seine Leichtigkeit auf. Zur Hardware gehören ein 2,36 Zoll großes Display. Hierüber legt der Nutzer fest, wo ein Scan abgelegt wird. Darüber hinaus ist über den Touchscreen die Wahl der Dateien für den Druck möglich. Der Akku für das Gerät schafft für unterwegs bis zu 500 Seiten. Das Modell ist für den deutschen Markt noch nicht vorgesehen. In den USA soll es ab Juni dieses Jahres für rund 400 US-Dollar erhältlich sein. Der Vorgänger, das Modell Officejet Mobile 100, gibt es für knapp 250 Euro auch in deutschen Läden. Das Design des Modells ist schlicht und dennoch elegant. Es besticht durch eine grau-schwarze Verkleidung und minimalistische Optik.

Neben dem mobilen AIO nahm HP einen Foto-Tintenstrahldrucker für rund 100 Dollar in sein Programm auf, der unter dem Namen Photosmart 5520 e-All-in-One läuft. Daneben bietet das Unternehmen ein neues Lasergerät mit der Bezeichnung Laserjet Pro 400 MFP M425dn für knapp 500 US-Dollar an. Alle Geräte sind ab sofort erhältlich.

Die Drupa in Düsseldorf zeigt deutlich auf, dass der Trend zum Digitaldruck stark ansteigt. Die Fachmesse für Print und Medien findet bis zum 16. Mai in 19 Hallen statt. In allen Bereichen ist der Hang zum digitalen Druck vertreten.

Insgesamt circa 1.850 Aussteller aus 53 Ländern stellen auf rund 160.000 Quadratmetern ihre neusten Gerätschaften und Technologien vor. Es werden circa 390.000 Besucher erwartet, darunter 3.000 Journalisten, die in 84 Ländern über die Produkte der Messe berichten. Die Aufwendungen für die Messe sind enorm. Es brauchte mehr als 30.000 Fahrzeuge, um die Maschinen und Materialen an die Stände der Messe zu fahren. Kabel mit einer Gesamtlänge von rund 160.000 Metern sowie 65.000 Steckdosen geben den Ständen Strom. Der Energieverbrauch deckt die Leistung für eine Stadt mit rund 160.000 Einwohnern ab. Die Drupa findet alle vier Jahre statt. Sie ist seit 60 Jahren Präsentationsfläche für neue Technologien und Produktionen. Zudem bietet sie Herstellern einen Einblick in umweltschonende Verfahren.

In der Halle 1 findet sich das Unternehmen Heidelberg. Hier stehen Druckermaschinen für alle erdenklichen Anwendungen den Besuchern und dem Fachpublikum zur Verfügung. Heidelberg ist ein traditionsreicher Ausrüster des Offset-Drucks. Der Digitaldruck setzt sich auch hier durch. Zur Verbesserung des Workflow gibt es den Prinect Digital Print Manager, der eine Geschwindigkeit von 90 A4-Seiten pro Minute aufweist. HP stellt hingegen eine Reihe von Indigo Lösungen vor. Das schnellste Drucksystem weist eine Stundenleistung von 4600 Seiten im B2-Format auf. Die Namen der Systeme lauten Indigo 7600 sowie Indigo 10000 Digital Press. Weitere vertretene Hersteller der Messe sind Kodak, Epson, Agfa oder Canon.

Der Druckermarkt verzeichnete im vergangen Jahr keinen Anstieg. Doch das ändert sich im Jahre 2012 mit ganzen drei Prozent an Zuwachs. Vor allem die Marge der Multifunktions- und Druckergeräte steigt an.

Auf 1,9 Milliarden Euro steigt der Umsatz der Geräte in diesem Jahr. Deutschland steht damit an erster Stelle im europäischen Vergleich und schafft eine Umsatzerhöhung von 3,5 Prozent auf 7 Millionen Modelle. Die Daten ermittelte der Hightech-Verband BITKOM. Grundlage bildeten Zahlen der European Information Technology Observatory. Das Wachstum ist vor allem mit dem steigenden Interesse an Multifunktionsgeräten zu erklären. Hier steigt der Umsatz sogar auf 1,4 Milliarden Euro. Neben dem gewerblichen Bereich finden sich die Modelle mittlerweile auch im privaten Gebrauch wieder. Gerade Farblaserdrucker und Tintenstrahlgeräte sind gefragt. Der einfache Drucker ohne zusätzliche Funktionen fällt dafür in der Beliebtheit ab. Ein Drittel weniger Exemplare wurden im letzten Jahr verkauft. Gerade 400 Millionen Euro nehmen die Hersteller für diese Geräte noch ein. Im Vergleich zu den AIOs sind das erhebliche Einbußen. Vor rund sechs Jahren hielten sich beide Gerätetypen auf gleichem Verkaufsniveau.

Das mobile Drucken steigt indes weiter zum Verkaufsschlager auf. Über Handy, Tablet und Notebook sind per Mail Druckaufträge möglich. Ferner gehört das Touchscreen-Display zu den Neuerungen, die großen Anklang bei den Käufern finden. Daneben sind Verfahren für einen umweltfreundlichen und sparsamen Verbrauch der Modelle beliebt wie nie zuvor. Green Print und Managed Print Services nutzen viele Unternehmen, um Kosten zu sparen. Managed Print Services bezeichnet die Verwendung von Druckern und AIOs als IT-Infrastruktur. Die Systeme dienen als Gesamtheit eines umfassenden Dienstleistungsangebotes verschiedener Anbieter.

Die neuen Multifunktionsdrucker Office Edge Pro4000 und Pro5500 von Lexmark sind ideal für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) oder Arbeitsgruppen. Die Modelle basieren auf der Tinten-Technologie und zeichnen sich durch ihre Schnelligkeit aus.

Laut Hersteller können die MFP von Lexmark bis zu 21 Seiten in Schwarz-Weiß und 14 Seiten in Farbe in der Minute drucken und das in hoher Druckqualität. Eine weitere Besonderheit der neuen Unternehmensmodelle ist die Unterstützung des mobilen Druckens über Apples AirPrint. Zwar arbeiten die Geräte mit der Tintenstrahltechnologie, Lexmark will mit ihnen aber die Vorzüge eines Laserdruckers erreichen, zu denen die geringen Kosten, die hohe Qualität der Farbdrucke und die lange Lebensdauer der Patrone gehören. Mit den OfficeEdge-Serien sollen Unternehmen aber bis zu 50 Prozent gegenüber einem Laserdrucker sparen. Geht man von einem herkömmlichen Farblaser-Multifunktionsdrucker aus, kostet damit der Ausdruck also doppelt so viel wie bei einem MFP OfficeEdge Pro4000 oder Pro5500.

Die neuen OfficeEdge-Modelle unterstützen sowohl PCL als auch PostScript. Aufgrund des universalen Druckertreibers können die Multifunktionsdrucker in nahezu jede IT-Umgebung integriert werden. Eine einfache Überwachung und Administration ist über die Verwaltungssoftware Markvision Enterprise und den integrierten Webserver möglich.

Der Unterschied zu dem Pro4000 Drucker besteht bei der Variante Pro55000 in der automatischen Dokumentenzuführung. So kann das Gerät bis zu 50 Seiten beidseitig in einem Durchlauf scannen. Praktisch ist neben dem USV 2.0 Anschluss noch die Ethernet-Schnittstelle sowie den WLAN-Port. Der Pro4000c kommt ohne WLAN-Schnittstelle aus. Dieses Modell richtet sich an besonders sicherheitsbewusste Unternehmen, die auf Geräte mit Funktechnologie verzichten wollen. Beide Varianten sind mit einem Bildschirm ausgestattet. Der Lexmark Pro5500 mit einem 4,3 Zoll großen Touchscreen und die 4000er MFP mit einem 2,4 Zoll großen LC-Display.