Das Gemälde eines großen Malers ist unnachahmlich und einzigartig. Eine Fälschung, zum Beispiel eines Van Goghs herzustellen, ist hochgradig aufwendig und am Ende von Experten trotzdem schnell entlarvt. Solch ein Gemälde nachzumalen erfordert außerdem Zugang zum Original oder einer anderen guten Kopie. Kaum ein Normalsterblicher kann sich Originale großer Meister leisten. Deshalb haben wir schon lange schöne Hochglanzposter aus dem Drucker verwendet, um uns Van Gogh und andere weltberühmte Maler nach Hause zu holen.

Was ein 2D-Druck aber nicht abbilden kann, ist der exakte erhöhte Farbauftrag, der durch die Technik mit Pinsel und Farbe entsteht. Denn kein Gemälde ist zweidimensional. Die Farbe bildet an verschiedenen Stellen kleine Erhöhungen und Täler und damit ein sichtbares Relief, das über bloße Farbunterschiede weit hinausgeht. Bei kaum einem Künstler ist das wichtiger als bei Van Gogh, der stets üppig und dick Farbe auftrug.

Nun hat ein niederländischer Forscher namens Tim Zaman eine neue Methode entwickelt, mit der man Gemälde in all ihrer dreidimensionalen Struktur darstellen kann. Zaman bezeichnet das treffenderweise als die „Topografie“ des Gemäldes – ein Aspekt, der oft unbeachtet bleibt. Das Aufkommen von 3D-Druckern brachte ihn auf die Idee, auch Gemälde dreidimensional zu drucken und sie Betrachtern somit in all ihrer Vielfältigkeit zugänglich zu machen. Dazu scannt er die Gemälde zunächst in 3D, um ihre Oberflächenstruktur zu erfassen. Dann werden sie mit dem eigens entwickelten aufgebohrten Thermosublimationsdruck gedruckt. Der Drucker trägt dabei in vielen Schichten so lange Farbe auf, bis die Originalstruktur des Gemäldes, bis zum kleinsten Pinselabdruck wiedergegeben wurde. So genau wurden vorher noch nie Gemälde gedruckt. Dafür verwendet hat Zaman einen Océ-Drucker von Canon, der mit 600 dpi drucken kann.

Drucker verbrauchen jede Menge Papier, das weiß jeder. An E-Mails findet man als Anhang oft die Bitte an die Umwelt zu denken und diese E-Mail doch lieber nicht auszudrucken – wenn es sich vermeiden lässt. So wird Papier gespart und die Umwelt nicht zu stark belastet. Denn jedes Mal, wenn eine E-Mail ausgedruckt wird, verschwendet das wieder ein Blatt Papier, der sich zu dem Stapel gesellt, der ohnehin täglich in Büros anfällt. Die Papierverschwendung lässt sich häufig aber nicht vermeiden.

Darüber hat nun auch der Schweizer Ableger der japanischen Firma Toshiba gedacht und eine Weltneuheit herausgebracht: Ein Multifunktionsgerät mit spezieller Tinte, die vom Drucker wieder abradiert werden kann. Einzelne Papierseiten können auf diese Weise bis zu fünfmal verwendet werden. Was wie ein futuristischer Traum klingt, verwirklicht das Gerät eSTudio 306LP. Und es funktioniert so: Für das Bedrucken wird eine spezielle blaue Tinte verwendet, die durch thermische Erwärmung transparent gemacht werden kann. So sieht die Seite anschließend wieder weiß aus und kann von Neuem bedruckt werden.

Wer Angst hat versehentlich ein wichtiges Dokument auszuradieren und neu zu bedrucken, muss sich aber keine Sorgen machen. Es ist möglich Dokumente, die gescannt wurden, zu digitalisieren, bevor sie gelöscht werden. Eine Datei davon wird dann einfach im Speicher als PDF-, TIFF- oder JPEG-Datei abgelegt und ist jederzeit wieder verfügbar. Die Digitalisierung kann auch jederzeit bei normalen Kopien auf Wunsch ausgeführt werden.

Nach etwa fünfmaliger Verwendung kann dann nicht mehr gelöscht werden und es ist neues Papier erforderlich. Der Drucker stellt den Zeitpunkt von allein fest und sortiert das Papier dann in eine dafür vorgesehene Kassette aus. Wer dann noch weiter umweltfreundlich sein will, kann das Papier noch für Handschriftliches verwenden.

Wieder einmal findet die jährliche IFA in Berlin statt und viele Firmen werden die Gelegenheit nutzen und ihre neuen Produkte vorstellen. Auch Hersteller von Druckern sind wieder scharenweise angereist und werden Heimanwendern ihre neuen Geräte präsentieren. Epson ist dieses Jahr mit fünf neuen Druckern aus seiner Expression-Premium-Reihe dabei, die für den hochwertigen Fotodruck gedacht sind. Die neuen Epson-Drucker heißen XP-510, XP-610, XP-615, XP-710 und XP-810. Das Modell XP-510 ist dabei als kleines Einsteigermodell gedacht, während das XP-810 das große Spitzenmodell der Reihe darstellt.

Alle Drucker verfügen über die Grundfunktionen kopieren, drucken und scannen und verfügen zudem über Epson-Connect. Damit können Anwender auch von mobilen Geräten wie Smartphones oder Tablets an den Drucker Druckaufträge schicken. Das Ganze funktioniert entweder über eine drahtlose Internetverbindung oder per E-Mail. Soll eine eingescannte Datei in der Cloud gespeichert werden, ist das ebenfalls mit vier Modellen möglich. Nur der kleine 510 verzichtet auf dieses Feature. Alle Drucker verfügen über ein Display, die beiden Großen 710 und 810 haben hier sogar ein 8,8 cm Touch-Display. 610 und 615 verfügen über 6,4 cm Touch-Display, der 510 dagegen nur über eine beträchtlich kleineres LCD.

XP-710 und XP-810 können zudem auch dickes Fotopapier einziehen und auf Claria-Tinte hochwertige Fotoausdrucke liefern. Erhältlich sind die vier größeren Modelle ab September, nur der XP-510 kommt erst im Oktober auf den Markt. Die Preise beginnen um die 150 Euro. Neben diesen Druckern bringt Epson übrigens auch noch den XP-950 heraus, der äußerlich dem XP-750 ähnelt, allerdings für das Drucken von Überformaten gedacht ist.

Wenn wichtige Dokumente ausgedruckt werden müssen, dann möchte man diese möglichst perfekt gedruckt haben. Keine Schmierer oder Flecken dürfen sich auf dem Papier befinden. Dass der zu druckende Inhalt allerdings nicht stimmen könnte und plötzlich Zahlen und Buchstaben an anderer Stelle auftauchen, darauf würde wohl kaum jemand kommen. Genau dies ist in letzter Zeit allerdings bei einigen Druckern der Firma Xerox passiert. Beim Drucken von Kopien tauchten in einigen Fällen plötzlich vereinzelte Zahlen oder Buchstaben an der falschen Stelle auf oder waren geändert worden.

Die verwendete Software der Multifunktionsgeräte hat offenbar einen Softwarefehler, der diese Änderungen hervorrufen kann. Betroffen waren bis jetzt Drucker aus den WorkCentre-Reihen 7535 und 7556, allerdings verwenden auch andere Xerox-Drucker dieselbe Software. Es kann also nicht ausgeschlossen werden, dass auch diese Geräte betroffen sind. Entdeckt hatte man den Fehler nur aus Zufall, weil einer Baufirma bei kopierten Blaupausen aufgefallen war, dass die Kopien andere Größenangaben für die verzeichneten Räume aufwiesen.

Momentan ist noch nicht nachvollziehbar, wann genau der Fehler auftritt und wodurch er ausgelöst wird. Xerox hat jedoch schnell reagiert und zur Behebung der Bugs auf seiner Internetpräsenz Updates für betroffene Drucker zur Verfügung gestellt. Die sogenannten „Patches“ stehen zur Zeit noch nicht für alle Druckermodelle zur Verfügung. Benutzer anderer Modelle können sich aber anmelden und werden dann von Xerox informiert, sobald ein Update für ihr Modell zur Verfügung steht. Neben Druckern der Reihe WorkCentre trat der Fehler auch bei drei Druckern der Reihe ColorQube auf. Nutzer können sich unter xerox.de Updates herunterladen.

Jedes Jahr vor der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin stellt der Druckerhersteller Canon seine neuen Modelle vor. Die Messe gibt Herstellern von Gebrauchselektronik seit jeher die Gelegenheit ihre aktuellen Produkte und Weiterentwicklungen einem Publikum vorzustellen. Diesmal gab es von Canon aus der Reihe der Produktionsreihe „Pixma“ fünf neue Modelle zu sehen: Canon Pixma MG5550, Canon Pixma MG3550, Canon Pixma MG7150, Canon Pixma MG2450 und Canon Pixma MG6450. Was einige dieser Drucker alles können, wird im Folgenden erklärt.

Canon Pixma MG5550: Dieses Modell ist das Nachfolgemodell des Druckers MG5350 aus dem Jahr 2011. Das Gerät verfügt über eine Papierkassette für 100 Blatt Papier, jedoch nicht mehr über einen Speicherkartenleser oder einen CD-Einzug. Das Display ist etwas kleiner als beim Vorgänger, dafür hat es doppelt so viele Düsen für Schwarz. Neu ist die Möglichkeit des automatischen Ein- und Ausschaltens und der mobile Druck mit Smartphone oder Tablet per W-LAN und Google CloudPrint bzw. Apple AirPrint.

Canon Pixma MG7150: Dieser Drucker gilt als Nachfolger des MG6350. Er enthält ein Sechsfarb-Druckwerk und eine Papierkassette für 125 Blatt Papier sowie einen Duplexer und ein Extrafach für Fotopapier. Sogar Rohlinge kann er bedrucken. Das Display funktioniert mit Touch, gerade nicht verfügbare Buttons sind nicht sichtbar, sodass sie nicht versehentlich berührt werden.

Canon Pixma MG6450: Dieser Pixma-Drucker fungiert als Nachfolger des MG5450 und wartet mit größerer ISO-Geschwindigkeit als dieser auf. Das Display ist mit 3” größer als beim Vorgänger, verfügt aber auch diesmal nicht über Touch. Das Gerät wurde außerdem mit einem Speicherkartenleser ausgestattet.

Drucken auch unterwegs vom Laptop aus, vom Tablet oder Smartphone. Das klingt ziemlich fantastisch und äußerst praktisch. Und ist keineswegs unmöglich. Heutzutage gibt es viele Methoden von einem mobilen Endgerät zu drucken, ohne erst zum heimischen PC laufen zu müssen. Eine der neuesten ist Google Cloud Print, das es auch ermöglicht von einem fremden PC aus zu drucken. Die Vorteile sind vielfältig. Benötigt man ein wichtiges Formular aus dem Büro auf dem heimischen Drucker, so kann man dieses einfach vom Büro aus an den Heimdrucker schicken. Unterwegs lassen sich mit dem Smartphone oder Tablet zudem interessante Daten speichern und direkt an den heimischen PC schicken – das Kochrezept für das Abendessen zum Beispiel oder eine besonders wichtige E-Mail.

Um die Funktion zu nutzen, muss der Anwender lediglich mit einem Google-Konto auf den betreffenden Geräten angemeldet sein. Für Familienmitglieder oder Freunde können zudem auch weitere Google-Konten am Drucker freigegeben werden.

Wie startet man bei Google Cloud Print? Der Dienst ist kostenlos, es muss nur der eigene Drucker damit verbunden werden. Allerdings unterstützen nicht alle Drucker Google Cloud Print. Wer einen Drucker besitzt, der nicht kompatibel ist, der kann diesen aber trotzdem fit für die Funktion machen. Dazu startet man den Drucker und verbindet ihn dann von einem PC aus über den Cloud-Connector im Browser Google Chrome einmalig mit dem Dienst. Dazu muss noch nicht einmal etwas zusätzlich installiert werden. Für die Verwendung von Smartphones und Tablets installieren sie eine App. Google Cloud Print listet auf seiner Homepage die jeweils passenden Apps für verschiedene mobile Endgeräte. Soll etwas ausgedruckt werden, verwendet man dann einfach die „Teilen“-Funktion in Google Chrome und schickt die Dateien an den angemeldeten Drucker.

Im Büro und Zuhause kann es einem leicht passieren, dass man schnell etwas drucken möchte, man jedoch nicht an einem PC oder Laptop sitzt. Stattdessen steckt das, was man so dringend in Papierform benötigen würde, auf einem mobilen Gerät in einer App. In Zeiten von Smartphones und Tablets kommt es Nutzern an dieser Stelle doppelt so umständlich vor, jetzt erst die Druckinformationen auf einen PC oder Laptop zu übertragen – um sie dann nach minutenlangem Gefummel schließlich von dort aus Drucken zu können. Gerade, wenn PC oder Laptop noch nicht einmal hochgefahren ist oder die Daten lange zum Kopieren benötigen würden, ist dies ärgerlich.

Doch das muss nicht sein. Viele Nutzer wissen nicht wie, aber gedruckt werden kann auch von mobilen Geräten, wenn die Druckdaten dort in einer App oder Anwendung stecken. Egal ob Android oder iOS, wer den richtigen Drucker besitzt, kann auch bequem vom Smartphone aus drucken. Wer ein iPhone oder iPad besitzt, sollte sich einen Drucker kaufen, der AirPrint beherrscht. Denn dann kann man von iPhone oder iPad aus direkt mit dem Drucker kommunizieren und drucken, was man will. Drucker, die AirPrint unterstützen, sind zum Beispiel Brother DCP-J525W, Brother HL 5450DN, Canon IP7250, Canon MG8250, Epson XP-800, Epson BX535WD und viele Drucker von HP. Es lohnt sich, beim Kauf nachzufragen.

Aber auch andere Drucker können genutzt werden, wenn das Tool „AirPrintActivator“ heruntergeladen und aktiviert wird. Von Android-Geräten kann meist auch auf AirPrint-fähigen Druckern gedruckt werden, und wenn es nicht funktionieren sollte, hilft die App „PrintBot“.

Was noch vor wenigen Jahren wie aus einem Star Trek Film gewirkt hätte, wird im nächsten Jahr wohl Wahrheit werden. Die US-Raumfahrtbehörde NASA plant den Astronauten auf der internationalen Raumstation ISS einen 3D-Drucker hinauf ins All zu schicken. Nachdem das neueste Exemplar der neuartigen Geräte mit einem Preis von 800 Euro auf einen Tiefpreis gesunken ist, sind die Geräte wohl bald massentauglich. Wie die „Replikatoren“ in der Science-Fiction-Serie, die beliebige Gegenstände aus dem Nichts herstellen können, werden die Astronauten bald auch auf der ISS Ersatzteile aus einem Gerät bekommen können – ohne ständig auf Nachschub von der Erde warten zu müssen.

Auf der Raumstation gehen nämlich überraschenderweise immer wieder Dinge der täglichen Arbeit verloren. So zum Beispiel die Sechskantmuttern und Sicherheitsnopsis, die ständig gebraucht werden. Natürlich kann auch ein 3D-Drucker nicht unbedingt alles einfach so nachdrucken. Deshalb wird der 3D-Drucker auf der ISS Druckpläne für viele Standardteile bekommen. Für alles andere, was kaputt geht oder verloren werden könnte, besteht dann auch die Möglichkeit von der Basisstation auf der Erde Baupläne per Funk ins All zu schicken.

Was 3D-Drucker auf der Erde schon seit einer Weile können, muss der Drucker auf der ISS dann auch noch in der Schwerelosigkeit leisten. Die Herstellerfirma „Made in Space“ hat daher einen speziellen 3D-Drucker entwickelt, der aus Polymer und Co. auch im All per Schmelzschichtung Gegenstände drucken kann. Geprüft wurde die Tauglichkeit bereits in mehreren sogenannten Parabelflügen mit simulierter Schwerelosigkeit. Im Juni 2014 soll es dann soweit sein: Die NASA wird den 3D-Drucker ins All schicken.

Von Sicherheitslücken an Computern, im Internet und bei mobilen Geräten hört man immer mal wieder. Da hat ein Hacker sich unberechtigt Zugang zu einem Konto verschafft oder die neueste Version von Windows hat eine Sicherheitslücke. Dass solche Sicherheitslücken auch Drucker betreffen können, daran denkt allerdings kaum jemand. Doch auch Drucker sind heutzutage in der digitalen Welt angekommen und oft mit dem Internet verbunden. So kann man Drucker über W-Lan ansteuern oder mit Apple AirPrint drucken. Es sollte daher nicht verwundern, dass auch Drucker ab und an ein Update benötigen, um die Sicherheit der gespeicherten Daten sicherzustellen. Jüngst gab es solch ein Update auch bei Hewlett Packard für einige der LaserJet-Drucker des Herstellers.

Denn dort hatte sich eine fatale Sicherheitslücke bei Passwörter aufgetan. Kunden, die sich auf dem Webserver der Drucker befanden und dort Webseiten öffneten, die ohne Authentifizierung erreichbar sind, waren betroffen. Dabei ist nämlich das Admin-Passwort unverschlüsselt sichtbar gewesen, wenn der Drucker über W-Lan verfügt sogar die WPS-Pin. Um diese Sicherheitslücke zu schließen, können Kunden mit den betroffenen Druckertypen sich nun ein Sicherheitsupdate herunterladen. Dieses ist über die Seite von Hewlett Packard verfügbar gemacht worden.

Kunden mit den folgenden Druckertypen sollten sich das Update so schnell wie möglich besorgen: HP LaserJet Pro P1102w, HP LaserJet Pro P1606dn, HP LaserJet Pro M1212nf MFP, HP LaserJet Pro M1213nf MFP, HP LaserJet Pro M1214nfh MFP, HP LaserJet Pro M1216nfh MFP, HP LaserJet Pro M1217nfw MFP, HP LaserJet Pro M1218nfs MFP, HP LaserJet Pro CP1025nw. Andere Drucker der Firma waren nicht betroffen.

Vor nicht allzu langer Zeit hätten 3D-Drucker noch wie Zukunftsmusik geklungen. Und was heute damit gefertigt wird, scheint in der Tat eher aus einem Science-Fiction-Film zu stammen, als aus der Realität. Wie der Name schon sagt, kommen aus 3D-Druckern keine zweidimensionalen Papierstapel, sondern Objekte in 3D. Gefertigt mit Kunststoff, statt mt Papier und Tinte. Seit neuestem sind das nicht nur Vasen, Schlüsselanhänger und Spielfiguren, sondern lebensechte Nachahmungen von Gesichtern, funktionelle Hochsicherheitsschlüssel und sogar Waffen. Es scheint als gäbe es kaum etwas, was ein 3D-Drucker nicht kann.

In letzter Zeit ist um die futuristisch anmutenden Geräte ein regelrechter Hype ausgebrochen. Spätestens nachdem im letzten Jahr der 3D-Drucker „Replicator 2“ von der Firma MakerBot herauskam. Waren nämlich 3D-Drucker bis dahin High-Tech-Geräte für den Industriegebrauch, die Medizin und das Militär, so ist der Replicator 2 für ganz normale Verbraucher gedacht.

Was seither mit den 3D-Druckern so alles hergestellt wurde, sorgte mehrfach für Wirbel und mediale Aufmerksamkeit. So wurden mit 3D-Druckern inzwischen realistische Nachbildungen von menschlichen Gesichtern erstellt, sogar aus den Schädeln gescannter Mumien. In Kanada werden Autoteile mit 3D-Druckern produziert und jüngst fälschten Studenten mithilfe eines 3D-Druckers einen Hochsicherheitsschlüssel. Auch eine Waffe wurde kürzlich größtenteils aus einem 3D-Drucker hergestellt und eine Fußprothese für eine behinderte Ente gefertigt. Die Zukunft kann nur noch mehr erstaunliches bringen.

Zugegeben, auch heute sind die Preise von 3D-Drucker für den normalen Haushalt nicht mit denen von normalen Druckern vergleichbar. Doch das kann sich rasch ändern. Schon jetzt sind die Preise unter 1500 Euro gefallen. Womöglich werden wir alle bereits in wenigen Jahren Zuhause unsere Gesichter nachdrucken.